Ich bereue fast alles
Wer jemals in New York war oder sich dahin geträumt hat, kennt ihre Namen: Das »Odeon«, das »Cafe Luxembourg« oder das »Balthazar« sind Institutionen. In Keith McNallys Restaurants sind unvergessliche Abende sicher, denn in der Kunst, Menschen zusammenzubringen, ist niemand so versiert wie der legendäre Restaurantmacher des East Village. In seiner Autobiografie schaut er zurück auf ein unwahrscheinliches Leben und nimmt dabei auf niemanden Rücksicht – am wenigsten auf sich selbst.
Als ihn 2016 ein Schlaganfall halbseitig lähmt und er das Sprachvermögen verliert, steht für Keith McNally eine ganze Lebenssumme in Frage. Dutzende Lokale in Manhattan und andernorts hat er eröffnet, die meisten davon epochale Erfolge in der Welt des Dinings und der Hospitality. Doch trotz 80-Millionen-Dollar-Jahresgewinn und seiner Popularität weit über die Stadtgrenzen hinaus wurde McNally das Gefühl nie los, ein Scharlatan und Trickster zu sein, der in jedem Moment bei seiner Hochstapelei ertappt wird. Als Arbeiterkind in London aufgewachsen, versucht er mit der Schauspielerei auszubrechen, reist um die Welt und landet schließlich in New York, wo er als Getriebener seiner eigenen Unternehmenslust zum umtriebigsten und erfolgreichsten Gastronom seiner Generation wird. Nach dem Schlaganfall bringt er sich das Schreiben wieder selbst bei – und hält seine Lebensgeschichte so fest, wie sie ihm in den Sinn kommt: Sprunghaft, gewitzt, kurzweilig und schonungslos. ›Ich bereue fast alles‹ ist eine Geschichte vom Scheitern, die doch voller Erfolge ist.
432 Seiten (Printausgabe)
erscheint am 23. Juni 2027
978-3-257-61669-9
€ (D) 22.99 / sFr 29.00* / € (A) 22.99
* unverb. Preisempfehlung












