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Die halbe Wahrheit

Keine Autobiographie
Aus dem Englischen von Matthias Fienbork
Vierundsechzigjährig und längst berühmt, begibt sich Maugham (1874-1965) auf die Suche nach dem eigenen Standort. Er versucht, über die Themen seiner Romane und Erzählungen der eigenen Biographie und Gedankenwelt auf die Spur zu kommen.
Mehr zum Inhalt
»Ich habe mein ganzes Leben in meinen Komödien, Romanen und Erzählungen niedergelegt«, schreibt Somerset Maugham. Sein Leben selbst war wie ein Roman: 1874 in Paris geboren, ein kränkliches Kind, behaftet mit einem Sprachfehler, Vollwaise mit zehn, vom Onkel für eine geistliche Laufbahn bestimmt, mit zwanzig Armenarzt in London, mit dreißig nach Oscar Wilde gefeiertster Autor brillanter Gesellschaftskomödien, fünfzehn Romane (davon verfilmt u. a. ›Auf Messers Schneide‹, detebe 20088, und ›Silbermond und Kupfermünze‹, detebe 20087) und rund hundert Erzählungen (u. a. ›Ashenden oder der britische Geheimagent‹, detebe 20337), Weltenbummler und britischer Spion, mit vierzig meistgelesener Schriftsteller nach Dickens. In dem autobiographischen Entwicklungsroman ›Der Menschen Hörigkeit‹ (detebe 20298) wollte er sich von seiner Jugend und einem »Teil der Erinnerungen befreien, die [ihn] auf unerträgliche Weise verfolgten«. Seitdem scheute Maugham nichts so sehr wie die Preisgabe von Intimität; er trennte sein Privatleben rigoros von der öffentlichen Seite seiner Person. Als er sich 1938 in ›Die halbe Wahrheit‹ dann doch wieder mit der eigenen Geschichte befasste, versuchte er, über die Themen seiner Romane und Erzählungen der eigenen Biographie auf die Spur zu kommen und am Vorabend des Weltkriegs die »Trümmer« seiner Weltanschauung neu zusammenzufügen. Es sind die alten und doch immer neuen Themen der Menschheit: Gut und Böse, Glauben und Wissen, Jungsein und Altwerden, Freiheit, Egoismus, Toleranz und – last but not least – die Wahrheit, die immer nur eine persönliche sein kann.
Vierundsechzigjährig und längst berühmt, begibt sich W. Somerset Maugham auf die Suche nach dem eigenen Standort und eröffnet seinen Lesern in diesem Buch zum ersten Mal seine private Gedankenwelt. ›Die halbe Wahrheit‹ ist ein Spektrum jener Themen, die das Leben dieses »Weltbestsellers, des Auflagenmillionärs« (›Der Spiegel‹) geprägt haben: Maughams Überlegungen zu Literatur, Kunst, Musik, Philosophie, Theater und Kino, seine Erfahrungen als Arzt, Spion und Schriftsteller. Es ist auch die Darstellung von Maughams Wesen als Künstler und die Deutung seines Lebensentwurfes.

Taschenbuch
320 Seiten
erschienen am 01. November 2000

978-3-257-23265-3
€ (D) 9.90 / sFr 14.90* / € (A) 10.20
* unverb. Preisempfehlung
»Brillant-lakonische Beschreibungen, spitzzüngige (Selbst-)Ironie und trockener Humor machen ›Die halbe Wahrheit‹ zum ganzen Lesevergnügen.«
Alexandra M. Kedves / Neue Zürcher Zeitung