Filter

  • Autor
  • Land
  • Autor:innen Suche
Foto von Albert Camus, © Rowohlt-Archiv
Bilddatei
Albert Camus
Albert Camus, 1913 in Mondovi, Algerien, als Sohn einer Spanierin und eines Franzosen geboren, wuchs in einfachen Verhältnissen auf. Während des Zweiten Weltkriegs zog er nach Paris, wo er der Résistance angehörte und Mitbegründer der Zeitung ›Combat‹ war. Seinem Werk, darunter die berühmten Romane ›Der Fremde‹ und ›Die Pest‹, liegt die Philosophie des Absurden zugrunde. 1957 erhielt er den Nobelpreis für Literatur. Er starb 1960 in Villeblevin bei einem Verkehrsunfall.
Foto: © Rowohlt-Archiv

Bücher

Pressezitate

Heinz Robert Schlette
»Camus ermutigt zu einer sehr klarsichtigen Hoffnung, die man eher als skeptische denn als zuversichtliche Hoffnung bezeichnen könnte, die - wenn auch diskret und eben nicht spektakulär - zum humanen Dasein und Handeln befähigt.«
Hannah Arendt
Brief an Carl Jaspers
»Mehr noch tut mir leid, daß sie Camus nicht kennengelernt haben. Er ist absolut ehrlich und hat große politische Einsicht. Es gibt jetzt aus allen europäischen Ländern stammend plötzlich einen neuen Typus Mensch, der einfach und ohne allen »europäischen Nationalismus« Europäer ist. Camus gehört auch dazu.«
Günter Grass
Gespräch mit Oskar Negt
»Was vor allem von Camus gelernt werden kann, ist seine Haltung: dieser lange Atem im Widerstand gegen Ausbeutung, Zerstörung und Haß. Camus könnte hilfreich sein, wenn es darauf ankommt, trotz hoffnungslos erscheinender Zukunft nicht aufzugeben, nicht zu resignieren, weiter Widerstand zu leisten.«
Léopold Sédar Senghor
Négritude et humanisme
»Mit dem Mut, der ihm eigen war, hat er sich ständig gegen alle Formen von Unterdrückung gewandt, ob sie aus dem Westen oder aus dem Osten kamen, und besonders gegen den nazistischen Rassismus.«