Schach von Wuthenow
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Theodor Fontane
Theodor Fontane, wurde 1819 in Neuruppin als Sohn eines Apothekers geboren, dessen Beruf er 14 Jahre lang ebenfalls ausübte. Sein erster Gedichtband erschien 1851, ein Jahr später ging er als Korrespondent der ›Preußischen Zeitung‹ nach London, wo er, angeregt durch schottische Vorbilder, Balladen zu schreiben begann. Erst im Alter entstanden seine großen erzählerischen Werke wie ›Irrungen, Wirrungen‹, ›Effi Briest‹ und ›Der Stechlin‹. Sie machten ihn zu seiner Zeit zum einzigen im Ausland gelesenen deutschen Romancier. Fontane starb 1898 in Berlin.
Foto: Archiv Diogenes Verlag
Pressezitate
Gottfried Benn
»Dieser Autor hat Sicherheit, Kontur und Überlegenheit, er wird mit seinem Thema fertig, er ist innerhalb deutscher Romaninferiorität eine große Leuchte.«
Heimito von Doderer
»Zum ersten Mal erklingt aus dem Norden der süße Laut eines Erzählers, den die Sprache trägt, wie die Windungen eines angenehmen Flusses.«
Friedrich Dürrenmatt
»Das große Stilerlebnis für mich war Fontane.«
Erich Kästner
»Theodor Fontane gelang, was den großen ausländischen Meistern mit Paris, London und Petersburg gelungen war: Er schuf Berlin zum zweiten Male.«
Verfilmungen
2008/2009
Effie Briest, Hermine Huntgeburth
1979
Stine, Thomas Langhoff
1975
Frau Jenny Treibel, Hartwig Albiro
1972/74
Effie Briest, Rainer Werner Fassbinder
1970
Effi Briest, Wolfgang Luderer
1966
Die Geschichte des Rittmeisters Schach von Wuthenow, Hans-Dieter Schwarze
1955
Rosen im Herbst, Rudolf Jugert
1955
Rosen im Herbst, Rudolf Jugert
1945
Das alte Lied, Fritz Peter Buch
1939
Der Schritt vom Wege, Gustaf Gründgens