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Celia Fremlin
Parasiten-Person
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Parasiten-Person
Aus dem Englischen von Monika Elwenspoek
Martin hat viele Probleme: Mit seiner Frau, seiner Geliebten, seiner Doktorarbeit (Thema: Depression). Da begegnet ihm Ruth, die 19jährige Ex-Psychologiestudentin. Ruth, die gerade einen Selbstmord-Trip hinter sich hat, ist eine clevere, aber labile Person. Sie mischt sich immer mehr in Martins Leben ein, und er läßt es zu. Denn Ruth hat für seine Doktorarbeit eine originelle, aber sehr fragwürdige Idee.
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Martin Lockwood ist ein Mann mit vielen Problemen: Er, der ›vielversprechende junge Mann‹ geht allmählich auf die Fünfzig zu, ohne eines seiner Versprechen erfüllt zu haben; seine Frau versteht ihn nicht, seine anschmiegsame Geliebte versteht ihn wiederum zu gut; seine Doktorarbeit – Thema Depression – ist völlig festgefahren. Seit Wochen malt er an seinem Schreibtisch nur noch Strichmännchen. Da begegnet ihm Ruth Ledbetter, die neunzehnjährige Ex-Psychologiestudentin, die alles über Depressionen weiß, wie sie behauptet. Ruth, die gerade einen ›Selbstmord-Trip‹ hinter sich hat, ist eine clevere, aber labile und potentiell gefährliche Person. Obwohl sich Martin dessen bewußt ist, erlaubt er Ruth, sich immer mehr in seine Beziehung zu seiner Geliebten, seiner Frau und in seine Arbeit einzumischen. Denn Ruth hilft seiner Doktorarbeit mit einer originellen, aber fragwürdigen Idee auf die Sprünge. Ihre These lautet, daß hinter jedem depressiven Menschen eine ›Parasiten-Person‹ steht, eine extrovertierte Frohnatur, die dem Menschen an ihrer Seite hemmungslos die Energien absaugt. Martin, der nur allzugern die Schuld am eigenen Versagen anderen in die Schuhe schiebt, ist fasziniert von Ruths These. In ihrem neuesten Roman beleuchtet Celia Fremlin ebenso witzig wie spannend das Innenleben eines Superchauvis und seiner ›idealen Geliebten‹.
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Taschenbuch, 240 Seiten
erschienen am 01. Mai 1994

978-3-257-22682-9
€ (D) 7.90 / sFr 12.90* / € (A) 8.20
* unverb. Preisempfehlung

Pressezitate

Brigitte, Hamburg
»Das ist ein Frauenthriller von abgründiger Komik.«
Emma, Köln
»Ganz sicher wünscht sich frau, daß noch viele Thriller von Celia Fremlin in deutscher Sprache auf den Markt kommen.«
Gudrun Boch
Radio Bremen
»Ein brillantes Buch: elegant in der Sprache, unwiderleglich in der Logik; es straft alle die Lügen, die den Kriminalroman generell für eine mindere Gattung von Literatur halten.«
Sibylle, Berlin
»Celia Fremlins spannende Psychothriller sind oft nur Vehikel für scharf formulierte Erkenntnisse über menschliche Leidenschaften und Marotten.«
The Listener, London
»Viel Witz, viel Horror und – wie immer bei Celia Fremlin – viel Scharfsinniges über menschliche Beziehungen.«
Celia
Fremlin
Geboren am 20.6.1914, gestorben am 16.6.2009. Die Tochter eines viktorianischen Gentleman wollte nicht eine Lady werden, einen Haushalt führen und repräsentieren. Celia Fremlin studierte in Oxford klassische Philologie und Philosophie und fand nach den Examina keine entsprechende Arbeit, nur Jobs als Süßwarenverkäuferin, Putzfrau und Kellnerin. Nebenbei schrieb sie gegen Honorar Humoresken und zur Entspannung philosophische Abhandlungen. Zu einer größeren schriftstellerischen Tätigkeit kam es vorerst nicht. Der Zweite Weltkrieg und eine Ehe kamen dazwischen. Fürs Vaterland leitete sie einen Luftschutzkeller, für ihren Mann zog sie drei Kinder auf. Erst mit 44 veröffentlichte sie ihren ersten Roman, ›Die Stunden vor Morgengrauen‹, der ihr auf Anhieb einen ›Edgar‹ einbrachte, die renommierteste amerikanische Krimiauszeichnung.
Foto: Archiv Diogenes Verlag

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