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Meistererzählungen
Die berühmtesten und die anderen Meistererzählungen von Franz Kafka: ›Das Urteil‹, ›Die Verwandlung‹, ›In der Strafkolonie‹ und viele andere mehr. Mit einem Nachwort von Walter Muschg und einer Erinnerung an Franz Kafka von Kurt Wolff.
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Taschenbuch, 304 Seiten
erschienen am 28. April 1995

978-3-257-22793-2
€ (D) 14.00 / sFr 19.00* / € (A) 14.40
* unverb. Preisempfehlung

Pressezitate

Federico Fellini
»Seit jener Zeit, als ich ›Die Verwandlung‹ las, habe ich Kafka immer sehr bewundert.«
Wolfgang Koeppen
»Noch besitze ich das kleine schwarze Buch, Franz Kafka, ›Der Heizer‹, ein Fragment, Leipzig, bei Kurt Wolff, über Fährnisse bewahrt. Es gab Zeiten, da rettete man, wenn das Haus brannte, die Bibel.«
Rainer Maria Rilke
»Ich habe nie eine Zeile von diesem Autor gelesen, die mir nicht auf das eigentümlichste mich angehend oder erstaunend gewesen wäre.«

Verfilmungen

1987
Die Verwandlung, Jim Goddard
1976
Förvandlingen, Ivo Dvorák
1970
La colonia penal, Raúl Ruiz
Franz
Kafka
Franz Kafka wurde 1883 als Sohn eines jüdischen Kaufmanns in Prag geboren. Nach seiner Promotion als Jurist wurde er Angestellter einer Versicherungsgesellschaft. 1917 erkrankte er an Tuberkulose, der er 1924 erlag. Seine heute weltberühmten Erzählungen und Romane (›Amerika‹, ›Der Prozeß‹ und ›Das Schloß‹) wurden erst nach seinem Tod bekannt.
Foto: © ullstein bild - Imagno
Walter
Muschg
Walter Muschg, 1898 in Zürich-Witikon geboren, studierte in Zürich und Berlin Germanistik und war ab 1936 Professor für Deutsche Literaturgeschichte in Basel. Seine Studenten, darunter Max Frisch und Urs Widmer, verehrten ihn als einen begeisterten und begeisternden Lehrer, als Literaturwissenschaftler stach er durch seine unkonventionellen Perspektiven und seine provokativen, oft auch polemischen Stellungnahmen hervor. So war er einer der ersten, die die damals noch anrüchige Lehre Freuds für die Literaturwissenschaft entdeckten, er verhalf Jeremias Gotthelf und seinem Werk zu neuer Anerkennung und machte sich nach 1945 für damals vergessene Autoren wie Alfred Döblin oder Hans Henny Jahnn stark. Walter Muschg war auch ein engagierter Zeitgenosse: Als Mitglied des schweizerischen Nationalrats setzte er sich unter anderem während des Zweiten Weltkriegs immer wieder gegen die restriktive Schweizer Asylpolitik ein. Daneben verfasste er auch einige literarische Werke. Walter Muschg starb 1965 in Basel.
Foto: Mit freundlicher Genehmigung der Universitätsbibliothek Basel

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