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Der Feigenblattpflücker
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Der Feigenblattpflücker

Faber ist freier Feuilletonjournalist. Aber insgeheim sehnt er sich danach, auch einmal politische Schlagzeilen zu machen. Nebenbei arbeitet er als Lektor für einen kleinen Verlag. Eines Tages gerät ihm ein Manuskript in die Hände, das nach einem Schlüsselroman aussieht: Da packt ein Insider der politischen Szene aus und berichtet Skandalöses über höchste Regierungskreise.
Mehr zum Inhalt
Faber ist freier Feuilletonjournalist. Aber insgeheim sehnt er sich danach, auch einmal politische Schlagzeilen zu machen. Nebenbei arbeitet er als Lektor für einen kleinen Verlag, und eines Tages gerät ihm ein Manuskript in die Hände, das verdächtig nach einem Schlüsselroman aussieht: Da packt einer aus, ein Insider der politischen Szene, und berichtet Skandalöses über die allerhöchsten Regierungskreise. Natürlich unter Pseudonym, und Fabers Ehrgeiz wächst, dem Roman sein Geheimnis zu entreißen. Wer rechnet hier mit wem ab? Jemand, der in eine üble Abtreibungsgeschichte verwickelt war. Der vermutlich im Dunstkreise einer gewissen Landeshauptstadt zu finden ist. Eine Veröffentlichung und Entlarvung wäre politischer Sprengstoff. In der Landeshauptstadt N. tagt der Landesparteitag der Allianz – Ähnlichkeiten mit existierenden Parteien sind natürlich rein zufällig – und präsentiert ein ambitiöses Kulturprogramm, Vorwand für Faber, um sich dort ein bißchen umzusehen. Dabei lernt er auch die attraktive Wiltrud Spengler kennen, die für den Landesvorsitz der Partei kandidiert. Faber beginnt zu recherchieren, erst unauffällig, dann immer dreister, je sicherer er sich seiner Sache fühlt. Das läßt sich die Politprominenz natürlich nicht lange gefallen.

Taschenbuch
288 Seiten
erschienen am 01. Mai 1994

978-3-257-22672-0
€ (D) 11.00 / sFr 15.00* / € (A) 11.40
* unverb. Preisempfehlung
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»Auch der neue Roman Kettenbachs ist unterhaltsam und erbarmungslos im Aufdecken herrschender Zustände – diesmal in der deutschen Provinz zu Anfang der neunziger Jahre. Ein spannend zu lesendes Buch.«
Günther Schloz / Bücherpick, Urtenen
»Ein spannender Journalistenroman gehobenen Niveaus, der sich immer wieder die Zeit nimmt, ernsthaft über den eigenen Berufsstand nachzudenken.«
Sven Boedecker / Der Tagesspiegel, Berlin
»Hans Werner Kettenbach hat in seinem neuen Buch eine ebenso verwickelte wie spannende Geschichte konstruiert, faszinierende Charaktere gezeichnet und messerscharfe Analysen gesellschaftlichen Rollenverhaltens geliefert.«
Stefan Neuhaus / Fränkischer Tag, Bamberg
»Kettenbach, der Thriller-Experte, legt auch hier wieder einen glänzend erbarmungslosen wie unterhaltsamen Roman vor.«
Klaus Harms / Süddeutscher Rundfunk, Stuttgart
»Auch der neue Roman Kettenbachs ist unterhaltsam und erbarmungslos im Aufdecken herrschender Zustände – diesmal in der deutschen Provinz zu Anfang der neunziger Jahre. Ein spannend zu lesendes Buch.«
Günther Schloz / Bücherpick, Urtenen
»Ein spannender Journalistenroman gehobenen Niveaus, der sich immer wieder die Zeit nimmt, ernsthaft über den eigenen Berufsstand nachzudenken.«
Sven Boedecker / Der Tagesspiegel, Berlin
»Hans Werner Kettenbach hat in seinem neuen Buch eine ebenso verwickelte wie spannende Geschichte konstruiert, faszinierende Charaktere gezeichnet und messerscharfe Analysen gesellschaftlichen Rollenverhaltens geliefert.«
Stefan Neuhaus / Fränkischer Tag, Bamberg
»Kettenbach, der Thriller-Experte, legt auch hier wieder einen glänzend erbarmungslosen wie unterhaltsamen Roman vor.«
Klaus Harms / Süddeutscher Rundfunk, Stuttgart
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