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Der große Meaulnes

Der große Meaulnes

Mit einem Essay von Ludwig Harig
Aus dem Französischen von Walter Widmer. Mit einem Essay von Ludwig Harig
Mit der Ankunft des schweigsamen, bäuerisch gekleideten Augustin Meaulnes in der Oberschule von Sainte-Agathe bricht für seine Mitschüler, vor allem für den jüngeren François, eine Zeit der zarten Träume und der wilden Abenteuer an. An einer Hochzeitsfeier auf einem geheimnisvollen Schloss verliebt sich Meaulnes in die schöne Yvonne de Galais. Doch unmittelbar nach der Feier verliert er sie aus den Augen – und als er sie nach einer langen Suche wiederfindet, haben er und seine Freunde sich bereits so sehr in ein Wechselspiel von Liebe, Treue und Verrat verstrickt, dass es scheint, als könne Meaulnes nur noch hilflos dem Scheitern seiner Träume zusehen … Kunstvoll verflicht Alain-Fournier in seinem einzigen Roman Traum und Wirklichkeit, Realität und Phantasie. Das 1913 erschienene Buch beschreibt wie nur wenige Werke die Stimmung jener Generation, die im Ersten Weltkrieg zugrunde gehen sollte – zwischen Geborgenheit und Unbehaustsein, zarter Kindheitsnostalgie und ungestümem Tatendrang.

Taschenbuch
336 Seiten
erschienen am 27. September 2011

978-3-257-23361-2
€ (D) 10.90 / sFr 16.90* / € (A) 11.30
* unverb. Preisempfehlung
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»Alain-Fournier schrieb einen einzigartigen Roman der modernen französischen Literatur – das, was man heute ein Kultbuch nennt.«
Vincenzo Orlando