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In sturmzerzauster Welt

In sturmzerzauster Welt

Die Brontës
Aus dem Englischen von Gottfried Röckelein
›In sturmzerzauster Welt‹: die Brontës, wie sie wirklich waren und wie sie sich selbst sahen – der Versuch einer Autobiographie in Briefen, Gedichten und Selbstzeugnissen, kongenial zusammengestellt und nacherzählt von Muriel Spark.
Mehr zum Inhalt
Sie schrieben, seit sie eine Feder halten konnten, phantastische Geschichten in winziger Kinderschrift: Charlotte, Branwell, Emily und Anne Brontë. Sie schrieben Romane voller Leidenschaften, Skandalerfolge der viktorianischen Gesellschaft – Weltliteratur! Doch ihren dauernden Ruhm begründeten nicht nur ihre Bücher. Das Leben der Brontës erscheint selbst wie ein Stück Dichtung: Drei verschlossene, wortmächtige Schwestern, die mit einem verwitweten Pfarrer als Vater und einem verzweifelten Exzentriker als Bruder in einer vom Wind umtosten Moorlandschaft im hintersten Yorkshire aufwuchsen, wohin sie nach erfolgloser Hauslehrerinnentätigkeit in der Fremde baldmöglichst zurückkehrten, um hier (mit Ausnahme Charlottes) noch vor Vollendung ihres einunddreißigsten Lebensjahrs zu sterben. ›In sturmzerzauster Welt‹ ist eine Art Autobiographie der Brontës, die Muriel Spark kongenial den Selbstzeugnissen der Geschwister entlanggeschrieben und aus ihren Briefen, dramatischen Dichtungen und Auszügen ihrer weltberühmten Romane zusammengestellt hat. Ein besonderes Kapitel ist der begabtesten und zugleich enigmatischsten der Brontës, Emily, gewidmet, die nur einen Roman, ›Sturmhöhe‹, eine Handvoll hervorragender (mitabgedruckter) Gedichte und Briefe und nur wenige verbürgte Fakten ihrer Existenz hinterlassen hat. Ein eindringliches, kritisches und unglaublich raffiniertes Gruppenporträt, geschrieben in dem glasklaren, unsentimentalen Stil, für den Muriel Spark zu Recht berühmt wurde.

Taschenbuch
560 Seiten
erschienen am 17. Juni 2006

978-3-257-23555-5
€ (D) 12.90 / sFr 18.90* / € (A) 13.30
* unverb. Preisempfehlung
»Ein lesenswertes Buch für alle, die sich in britscher Sachlichkeit mit den Brontës beschäftigen wollen.«
Ulrich Baron / Literaturen, Berlin