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Der kleine Nick. Wie alles begann
Comic

Schon bei seinem ersten Comic-Auftritt gibt er den Ton an: der kleine Nick. Nachdem er eine Trommel geschenkt bekommen hat, schlägt er unaufhörlich darauf herum – was seinen Vater zur Verzweiflung und in eine Schlägerei mit dem genervten Nachbarn, Herrn Bleder, treibt. So lange, bis der kleine Nick im Schlafanzug erscheint und die beiden Erwachsenen mit empörter Miene zur Ruhe ermahnt. Die spinnen, die Erwachsenen!

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Als sie sich 1954 in der Redaktion der belgischen Zeitschrift ›Le Moustique‹ kennenlernen, hat Sempé bereits einige Cartoons um einen noch namenlosen kleinen Jungen im Vorschulalter gezeichnet. Sie gefallen Goscinny, und gemeinsam beschließen sie, Comicstrips zu machen – immer nur eine Seite lang, nach dem Vorbild amerikanischer »Family Strips«. Die 28 Folgen, ganz im flächigen, zart kolorierten Cartoonstil der 1950er Jahre gehalten, erscheinen ab 25. September 1955, signiert mit Sempé und Agostini (ein Goscinny-Pseudonym). Anders als in den späteren Geschichten wirkt der kleine Nick hier noch etwas pummelig, und von seinen Freunden taucht nur Otto auf. Aber Nicks Streiche bringen ihn schon hier andauernd in Konflikt mit dem Nachbarn, dem Friseur oder Papa und Mama. Dabei sind meist die Erwachsenen, und nicht Nick, die wahren Auslöser der großen und kleinen Katastrophen.

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Kinderbücher
Hardcover Halbleinen, 48 Seiten
21,5 × 28,5 cm
erschienen am 19. Oktober 2018
ab 6 Jahren

978-3-257-01235-4
€ (D) 18.00 / sFr 24.00* / € (A) 18.50
* unverb. Preisempfehlung

Pressezitate

Ralph Trommer
Der Tagesspiegel, Berlin

»Klein, aber oho! … Der kleine Nick als Comicfigur.«

Le Figaro, Paris

»Von Anfang an waren Goscinny & Sempé ein verschworenes Duo, von Anfang an funktionierte die Zauberformel. Trommelwirbel. Applaus.«

Peter Zander
Berliner Morgenpost

»Hübsche, kleine, immer ein wenig anarchische Geschichten.«

Hubert Spiegel
Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Weil es schön ist, dass es Geschichten gibt, die nicht altern.«

René
Goscinny
René Goscinny, 1926 in Paris in eine jüdische Familie geboren, 1928 auf einem Frachtschiff nach Argentinien emigriert, wo er bis 1945 aufwächst, sucht sein Glück in New York (wo er die großen Namen der Comics kennenlernt) und findet es in Belgien, später in Paris, wo er am 5. November 1977 stirbt. Seine ›Asterix‹- und ›Lucky-Luke‹-Alben wurden weltweit inzwischen über eine halbe Milliarde Mal verkauft. 2009 wurde der ›Kleine Nick‹ (weltweit über 10 Millionen Bücher in 33 Ländern), zu dem Jean-Jacques Sempé die Bilder zeichnete, von Laurent Tirad mit Kad Merad, Valérie Lemercier, Sandrine Kiberlain u.a. verfilmt.
Foto: © IMAV Éditions Paris. Alle Rechte vorbehalten.
Jean-Jacques
Sempé

Jean-Jacques Sempé, geboren 1932 in Bordeaux, lebte in Paris. Die Karikaturen in ›Paris Match‹ und in ›L'Express‹ waren nur erste Schritte zum Höhepunkt beim ›New Yorker‹, für den er ab 1978 arbeitete. Mit René Goscinny, Patrick Modiano und Patrick Süskind schuf er so legendäre Figuren wie ›Der kleine Nick‹, ›Catherine, die kleine Tänzerin‹ und ›Herr Sommer‹. Jean-Jacques Sempé starb im Sommer 2022 in Paris.

Foto: © V.S.D. / Sipa

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