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Liebe auf der Krim

Liebe auf der Krim

Eine tragische Komödie in drei Akten
Aus dem Polnischen von Christa Vogel
Ein Luxushotel auf der Krim, die Gäste vertreiben sich die Zeit. Und die Zeit vergeht: der erste Akt spielt um 1910 mit Figuren aus Cechov-Stücken, der zweite Akt kurz nach der Revolution. Im dritten Akt, nach der Perestroika, ist das Hotel zum Treffpunkt für die neuen russischen Business-Männer geworden. Alles hat sich verändert, aber die Strukturen und Menschen sind dieselben. Oder etwa doch nicht?
Mehr zum Inhalt
In einem Luxushotel auf der Krim, um 1910, vertreiben sich die ›überflüssigen Menschen‹ die Zeit mit Teegesellschaften. Figuren aus Cechov-Stücken mischen sich unter die Anwesenden. Die Schauspielerin Liliana Karlowna, mit einem deutschen Eisenbahningenieur verheiratet, ist unglücklich verliebt in Oberst Sejkin; Zachedrynskij, ein distinguierter Herr, liebt die junge Lehrerin Tatjana, die aber nicht heiraten will, sondern ihr ganzes Leben der Aufklärung des einfachen Volkes widmet. Der junge Wladimir Iljitsch Lenin tritt auf. Hat er nicht den Schuss von der ›Aurora‹ vernommen? Die Anwesenden beruhigen ihn: Das sei erst später dran und finde außerdem in St. Petersburg statt. So beginnt der erste Akt des Stückes, das in drei Akten hundert Jahre russische Geschichte satirisch beleuchtet. Manche der im ersten Akt eingeführten Figuren begegnen uns im zweiten Akt wieder, der in der Zeit kurz nach der Revolution spielt. Im dritten Akt, nach der Perestroika, ist das Hotel zum Treffpunkt für die neuen russischen Business-Männer geworden. Doch auch da gibt es noch immer die Onkel Wanjas und die Lopatkins, mögen sie sich rein äußerlich auch gewandelt haben, und auch die Liebesbeziehungen zwischen den neuen Tatjanas und Zachedrynskijs, den Lilianas und Sejkins sind 1993 noch genauso kompliziert wie 1910. Alles hat sich verändert, aber die Strukturen sind dieselben. Oder etwa doch nicht?

Hardcover Pappband
208 Seiten
erschienen am 19. April 1994

978-3-257-06013-3
€ (D) 14.90 / sFr 19.90* / € (A) 15.40
* unverb. Preisempfehlung
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»Tragisch, komisch, gut.«
Berliner Zeitung
»Eine kurzweilige und handwerklich souveräne Komödie.«
Kölner Stadt-Anzeiger
»Eine Pastiche auf Cechov, eine Satire auf den slawischen Bovarysmus, voller Augenzwinkern und Anspielungen.«
Le Figaro, Paris
»Ein Fresko, das uns in drei Stunden vom Rußland Cechovs in das Rußland von heute führt.«
Le Monde, Paris
»Tragisch, komisch, gut.«
Berliner Zeitung
»Eine kurzweilige und handwerklich souveräne Komödie.«
Kölner Stadt-Anzeiger
»Eine Pastiche auf Cechov, eine Satire auf den slawischen Bovarysmus, voller Augenzwinkern und Anspielungen.«
Le Figaro, Paris
»Ein Fresko, das uns in drei Stunden vom Rußland Cechovs in das Rußland von heute führt.«
Le Monde, Paris
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