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Foto von Sławomir Mrożek, © Horst Tappe / Fondation Horst Tappe
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Sławomir Mrożek

Sławomir Mrożek, geboren 1930 in Borzecin bei Krakau, studierte Architektur, Kunstgeschichte und Orientalistik. In Polen war er zunächst als Karikaturist erfolgreich, bevor er als Schriftsteller in Erscheinung trat. 1957 erschien sein erstes Buch mit satirischen Erzählungen. Es folgten seine Stücke (darunter ›Tango‹, ›Emigranten‹, ›Polizei‹, ›Striptease‹), mit denen er Weltruhm erlangte. In Deutschland gehören sie zu den meistgespielten Theaterstücken überhaupt. 1962 verließ er Polen und beantragte 1968, als Reaktion auf die Niederschlagung des Prager Frühlings, in Frankreich politisches Asyl. Nach langen Jahren in Paris und später in Mexiko kehrte er 1996 in seine Heimatstadt Krakau zurück. Die letzten Jahre lebte er in Nizza, wo er 2013 verstarb.

Foto: © Horst Tappe / Fondation Horst Tappe

Bücher

Pressezitate

Martin Ebel
Tages-Anzeiger, Zürich
»Sławomir Mrożek ist der erfolgreichste Theaterautor Polens.«
Gerhard W. Appeltauer
Deutsche Welle, Köln
»Der führende polnische Gegenwartsklassiker.«
Die Welt, Berlin
»Mrożeks Gedanken sind so ungewöhnlich, dass sie jedem verständlich sind.«
Marianne Kesting
Die Zeit, Hamburg
»Mrożeks politische Parabeln sind von stupender Diagnostik.«
Thomas Rothschild
Frankfurter Rundschau
»Ein glänzender satirischer Erzähler, nicht nur innerhalb der an Satirikern reichen polnischen Nachkriegsliteratur, sondern im internationalen Maßstab.«
Andreas Amberg
General-Anzeiger, Bonn
»Sławomir Mrożek gehört immer noch zu den scharfzüngigsten Autoren der Gegenwart.«
Susanne Hoffmann
Saarbrücker Zeitung
»Sławomir Mrożek ist so erfrischend unterhaltsam, daß man süchtig nach ihm werden kann.«
Sächsische Zeitung, Dresden
»Mrożeks hintergründige, pointierte Stücke haben einen festen Platz im Repertoire der Bühnen in aller Welt.«

Verfilmungen

1978
Amor, Jerzy Lipman
1966
The Enchanted Night, George R. Foa
1966
En förtrollad natt, Yngve Nordwall
1964
Das Martyrium des Peter O'Hey, Peter Lilienthal
1963
Striptease, Peter Lilienthal

Auszeichnungen

2012

Ehrendoktor der polnischen Universität Slaski

2006

Deutsch-Polnischer Literaturpreis ›Samuel-Bogumil-Linde-Preis‹ für sein Gesamtwerk

2000

Am siebten Internationalen Budapester Buchfestival erhält Mrozek den Budapest Grand Prix

1994

Erster Preis für ›Liebe auf der Krim‹ (Milosc na Krymie) beim Wettbewerb um das beste Theaterstück in Paris

1993

Hitar-Petar-Preis des Hauses für Satire und Humor in Gabrowo, Bulgarien

1987

Franz-Kafka-Literaturpreis, Klosterneuburg, Österreich

1984

Jahrespreis des ›Polnischen Schriftstellerverbandes in der Fremde‹, London

1972

Österreichischer Staatspreis für Europäische Literatur

1964

Prix de l'Humour Noir für ›Der Elephant‹ (Slon)

1954

›Julian-Brun-Preis‹ für journalistische Arbeiten