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Jeremias Gotthelf
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Jeremias Gotthelf

Geboren am 4.10.1797 in Murten, gestorben am 22.10.1854 in Lützelflüh (Bern), dort begraben auf dem Kirchhof. Albert Bitzius studierte Theologie, wurde Vikar und schließlich Pfarrer in Lützelflüh. Seinem Engagement als Liberaler wurde mit der neuen Verfassung ein Ende gesetzt: Geistlichen wurde politische Betätigung verboten. Mit 40 begann er erste Erzählungen zu schreiben. 1845 war Bitzius als Schulkommissär untragbar geworden und verlor sein Amt: Er wurde zusehends konservativer, kritischer, unbequemer, seine Traktate und Erzählungen wurden düsterer und satirischer. Den Namen Gotthelf hat Bitzius von der Erzählerfigur seines ersten, autobiographischen Romans ›Der Bauernspiegel‹ entlehnt. Er bevölkerte seine Romane mit den Menschen, die ihn umgaben, der ländlichen Mittel- und Unterschicht. In Deutschland erfuhr Gotthelf Annerkennung, mehr jedenfalls als in der Schweiz. Als er 58jährig starb, meldete dies der freisinnige ›Patriot‹ in zwei Sätzen, die ›Berner Zeitung‹ mit keinem Wort. Jahrzehnte später wurde Gotthelf zum Patrioten umgedeutet.

Verfilmungen
  • Die schwarze Spinne, Mark Rissi, 1983
  • Geld und Geist, Franz Schnyder, 1964
  • Anne Bäbi Jowäger - II. Teil: Jakobli und Meyeli, Franz Schnyder, 1962
  • Anne Bäbi Jowäger - I. Teil: Wie Jakobli zu einer Frau kommt, Franz Schnyder, 1960
  • Die Käserei in der Vehfreude, Franz Schnyder, 1958
  • ...und ewig ruft die Heimat (Uli der Pächter), Franz Schnyder, 1955
  • Uli der Knecht, Schweizer/Schnyder, 1954
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»Er ist der Dichter des Menschen, der ewig derselbe ist. Deswegen weht auch in seinem Werk eine Luft wie in der Bibel und in Homer, die sind von Himmel und Erde umfangen.«
Ricarda Huch