Der Vater eines Mörders
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Alfred Andersch
Alfred Andersch, geboren 1914 in München, wurde 1933 wegen seiner politischen Aktivität im Kommunistischen Jugendverband im KZ Dachau interniert. Nach seiner Desertion aus der Wehrmacht 1944 verbrachte er über ein Jahr in amerikanischer Kriegsgefangenschaft. Zurück in Deutschland,
arbeitete er als Journalist und Publizist, namentlich beim Radio. Andersch zählt zu den bedeutendsten Autoren der deutschen Nachkriegsliteratur, seine Bücher sind längst Schullektüre. Er starb 1980 in Berzona/Tessin.
Foto: © Isolde Ohlbaum
Pressezitate
Max Frisch
»Was politisches Bewußtsein ist, was es hervorbringt (neben den biographischen Unkosten) bei einem Schriftsteller, zeigt uns das literarische Werk von Alfred Andersch: exemplarisch in seiner Spannweite bewußter und verbindlich-gelebter Widersprüche.«
Thomas Mann
»Es sind — für mich — wahre Kostbarkeiten, — Kostbarkeiten der Wahrheit —, in Ihrer Studie. Ach ja, welche Wohltat ist die Stimme des Wissens und loyaler Intelligenz inmitten des quälenden Geschreis der Dummheit.«
Karl Otto Conrady
Frankfurter Rundschau
Frankfurter Rundschau
»Alfred Andersch ist aus der Literatur und dem geistigen Leben Deutschlands nach 1945 nicht wegzudenken.«
Verfilmungen
1993
Tochter, Guy Kubli
1988
Die Kirschen der Freiheit, Stephan Reinhardt
1987
Sansibar oder der letzte Grund, Bernhard Wicki
1985
Vater eines Mörders, Carl-Heinz Caspari
1977
Winterspelt 1944, Eberhard Fechner
1965
Haakons Hosentaschen, Martin Bosboom
1962
Die Rote, Helmut Käutner
1961
Sansibar oder der letzte Grund, Rainer Wolffhardt