Die unmögliche Rückkehr
An Orte der Vergangenheit zurückkehren, an das anschließen, was einmal war – für Amélie Nothomb ist das unmöglich. Seit 12 Jahren war sie nicht mehr in Japan, dem Land ihrer Kindheit, das sie so liebt und zu dem sie eine so zwiespältige Beziehung hat. Doch als eine Freundin eine Reise gewinnt und Amélie kurzerhand als Fremdenführerin verpflichtet, kann sie nicht anders als sich mitreißen lassen. Sie entdeckt das Land aufs Neue und damit auch ihre Faszination. Denn die Rückkehr ist unmöglich, zum Glück.
Für Amélie Nothomb ist Japan ein einzigartiger Ort, eigentlich der Sehnsuchtsort schlechthin, denn dort wurde sie geboren, erlebte eine glückliche Kindheit und später prägende Momente, die ihr Schreiben bis heute bestimmen. Doch wer ihre Bücher kennt, weiß, dass diese Sehnsucht auch von Nostalgie durchdrungen ist. Keine Reise in dieses mythische Land, die sie nicht unwillentlich in Erinnerungen stürzt. Ihre Freundin Pep dorthin zu begleiten ist also nicht nur ein freudiger Anlass, aber schnell wird deutlich: Diese Reise ist eine ganz besondere, immerhin hält Japan – wie die Liebe – noch viele Geheimnisse parat, die sich nie vollständig entdecken lassen.










