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Aus dem Hebräischen von Markus Lemke

Ein Mann in seinen Fünfzigern. Er hat offenbar nichts mehr zu verlieren, obwohl noch so viel vor ihm liegt. Die Kinder sind aus dem Haus, KI bedroht seine Arbeit als Übersetzer. Vor allem hat der Tod seiner Frau alles infrage gestellt. Eine solche Liebe, da ist er sich sicher, wird er kein zweites Mal finden. Bis ihm bei gemeinsamen Freunden eine Cellistin begegnet. Es entspinnt sich, so leicht, als ob es Vorsehung wäre, ein verheißungsvolles Verhältnis, und plötzlich steht wieder alles auf dem Spiel.

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»Auf dem Nachhauseweg spürst du einen kühlen Luftzug und fragst dich, ob er von außen oder von innen kommt. Und dir fällt ein, die meisten guten Dinge, die dir in deinem Leben widerfahren sind, sind im September passiert.« So entspinnen sich die ersten zarten Bande einer unverhofften Liebe, an die Eli schon gar nicht mehr geglaubt hat. Doch bald belastet ein zerstörerisches Geheimnis die junge Beziehung und stellt Eli vor eine folgenschwere Frage. Kann er Lia die Wahrheit sagen, oder ist es die Lüge, die die Liebe retten wird, und was ist weniger verletzend? Nur eins ist klar: Nichts wird bleiben, wie es war. Die Geschichte einer Liebe, die droht, an einem Geflecht aus Lügen zu ersticken, so spannungsvoll erzählt, dass man den Abgrund erst erahnt, wenn es zu spät ist.

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Hardcover Leinen, 192 Seiten
erschienen am 22. April 2026

978-3-257-07388-1
€ (D) 25.00 / sFr 34.00* / € (A) 25.70
* unverb. Preisempfehlung

Pressezitate

Jörg Magenau
rbb radio 3

»Ein ganz tolles Buch, wirklich großartig und spannend gemacht.«

Christina Böck
Kurier

»Dieser Roman ist ein locker an einem Nachmittag verschlungener Pageturner.«

Dror
Mishani

Dror Mishani, geboren 1975 in Cholon bei Tel Aviv, ist Autor und Spezialist für die Geschichte der Kriminalliteratur. Seine Romane sind in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt, und seine ›Avi Avraham‹-Krimis wurden mehrfach verfilmt, zuletzt unter dem Titel ›The Calling‹. Für ›Drei‹ wurde er mit dem Prix Mystère de la Critique ausgezeichnet. 2024 wurde Dror Mishani zum Chevalier d’ordre des Arts et des Lettres ernannt. Er lebt mit seiner Familie in Tel Aviv.

Foto: Lukas Lienhard / © Diogenes Verlag

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