Platz 7 des Kurd Laßwitz Preises als »Bestes ausländisches Werk in deutscher Erstausgabe«
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Was wir wissen können von Ian McEwan
Ian McEwan ist mit seinem Roman Was wir wissen können bei der Wahl zum diesjährigen Kurd Laßwitz Preis auf Platz 7 in der Kategorie »Bestes ausländisches Werk in deutscher Erstausgabe« gewählt worden.
Der undotierte Literaturpreis für deutschsprachige Science-Fiction wird seit 1980 in bis zu zehn Kategorien verliehen. Über die Auswahl entscheidet eine Jury aus Autor:innen, Übersetzer:innen, Lektor:innen, Verleger:innen, Grafiker:innen sowie Fachjournalist:innen. Die Preisverleihung findet im Rahmen der europäischen Science-Fiction-Convention EuroCon 2026 am 4. Juli in Berlin statt.
Der Roman, aus dem Englischen übersetzt von Bernhard Robben, ist am 24. September 2025 erstmals bei Diogenes erschienen.
Zum Inhalt:
Im Jahr 2119: Die Welt ist überschwemmt, Europa eine Insellandschaft, Freiheit und Reichtum unserer Gegenwart – ein ferner Traum. Der Literaturwissenschaftler Thomas Metcalfe sucht ein verschollenes Gedicht von Weltrang. Der Dichter Francis Blundy hat es 2014 seiner Frau Vivien gewidmet und nur ein einziges Mal vorgetragen. In all den Spuren, die das berühmte Paar hinterlassen hat, stößt Thomas auf eine geheime Liebe, aber auch auf ein Verbrechen. Ian McEwan entwirft meisterhaft eine zukünftige Welt, in der nicht alles verloren ist.
Zum Autor:
Ian McEwan, geboren 1948 in Aldershot (Hampshire), lebt bei London. 1998 erhielt er den Booker-Preis und 1999 den Shakespeare-Preis der Alfred-Toepfer-Stiftung. Seit seinem Welterfolg Abbitte ist jeder seiner Romane ein Bestseller, viele sind verfilmt, zuletzt Am Strand (mit Saoirse Ronan) und Kindeswohl (mit Emma Thompson). Ian McEwan ist Mitglied der Royal Society of Literature, der Royal Society of Arts, der American Academy of Arts and Sciences und Träger der Goethe-Medaille.