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Ulrich Bräker
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Ulrich Bräker

Ulrich Bräker, geboren 1735 im Toggenburg als Bauernsohn, wurde nach einer harten und entbehrungsreichen Jugend Leinenweber, Salpetersieder und Garnhausierer. Ein preußischer Werbeoffizier nutzte die Naivität des 20-Jährigen aus und zwang ihn, Söldner unter Friedrich dem Großen zu werden. Bräker desertierte in seiner ersten Schlacht. Wieder zu Hause, bildete er sich autodidaktisch weiter und wurde 1776 Mitglied der Moralischen Gesellschaft zu Lichtensteig und – nach deren Auflösung – der Literarischen Gesellschaft zu St. Gallen. In Wattwil starb Bräker 1798 als angesehener, verarmter Schriftsteller, aber auch als der kleine Händler vom Dorfe, der er in der Umgebung des wohlhabenden Bürgertums stets geblieben war.

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»Eine zu Schrift und Wort gewordene anonyme Urkraft des Volkes - wie sie nur in Gotthelfs archaischem Genie nachmals wieder Ausdruck erlangte. Welche Wege und Umwege mußte der kunstbewußte deutsche Realismus gehen, bis er annähernd diese Daseinsverwurzelung und dieses geistige Niveau in ›einer‹ Verschmelzung wieder erreichte!«
Ernst Alker
»Ich las kürzlich zum ersten Male die ›natürlichen Abenteuer des armen Mannes im Tockenburg‹, bewegt von der Schönheit des Ganzen und dem unvergleichlichen Schluß.«
Walter Benjamin
»Der wohl erste plebejische Schriftsteller in der Literatur des 18. Jahrhunderts Deutschlands.«
Hans Mayer
»Vielen, die Bräkers Werk nicht kannten, wird damit ein kleiner Schatz aufgehen, ein prächtiges Stück unliterarisch frischer Darstellung.«
Hermann Hesse / Die Welt im Buch
»Eine zu Schrift und Wort gewordene anonyme Urkraft des Volkes - wie sie nur in Gotthelfs archaischem Genie nachmals wieder Ausdruck erlangte. Welche Wege und Umwege mußte der kunstbewußte deutsche Realismus gehen, bis er annähernd diese Daseinsverwurzelung und dieses geistige Niveau in ›einer‹ Verschmelzung wieder erreichte!«
Ernst Alker
»Ich las kürzlich zum ersten Male die ›natürlichen Abenteuer des armen Mannes im Tockenburg‹, bewegt von der Schönheit des Ganzen und dem unvergleichlichen Schluß.«
Walter Benjamin
»Der wohl erste plebejische Schriftsteller in der Literatur des 18. Jahrhunderts Deutschlands.«
Hans Mayer
»Vielen, die Bräkers Werk nicht kannten, wird damit ein kleiner Schatz aufgehen, ein prächtiges Stück unliterarisch frischer Darstellung.«
Hermann Hesse / Die Welt im Buch
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