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Denken mit: Immanuel Kant

Zum Jahresbeginn kommen einige weise Worte und wahre Gedanken genau richtig. So halten wir also kurz inne und freuen uns über eine neue Folge von »Denken mit«, diesmal mit Immanuel Kant. Auch über 200 Jahre nach seinem Tod sind die Überlegungen des 1724 in Königsberg geborenen Philosophen hochaktuell.

Denken mit Immanuel Kant

»Es ist niemals zu spät, vernünftig und weise zu werden; es ist aber schwerer, wenn die Einsicht spät kommt.«

»Es ist besser, wenig, aber dieses wenige gründlich zu wissen, als viel und obenhin.«

»Philosophie ist die Idee einer vollkommenen Weisheit, die uns die letzten Zwecke der menschlichen Vernunft zeigt.«

»Der da sagt, dass ein Gott sei, sagt mehr, als er weiß, und der das Gegenteil sagt, desgleichen.«

»Ich, der ich aus der Schwäche meiner Einsicht kein Geheimnis mache, nach welcher ich gemeiniglich das am wenigsten begreife, was alle Menschen leicht zu verstehen glauben…«

»Alle Aufgaben auflösen und alle Fragen beantworten zu wollen würde eine unverschämte Großsprecherei und ein so ausschweifender Eigendünkel sein, dass man dadurch sich sofort um alles Zutrauen bringen müsste.«

»Die größte Angelegenheit des Menschen ist, zu wissen, wie er seine Stelle in der Schöpfung gehörig erfülle und recht verstehe, was man sein muss, um ein Mensch zu sein.«

»Wer liebt, kann dabei doch wohl noch sehend bleiben; wer sich aber verliebt, wird gegen die Fehler des geliebten Gegenstandes unvermeidlich blind, wiewohl der letztere acht Tage nach der Hochzeit sein Gesicht wieder zu erlangen pflegt.«

»Hang zur Gemächlichkeit ist für den Menschen schlimmer als alle Übel des Lebens.«

»Eine gewisse ruhige Selbstzuversicht, mit den Merkmalen der Achtung verbunden, erwirbt sich Zutrauen und Gewogenheit; dagegen bringt Dreistigkeit, die andere wenig zu achten scheint, Hass und Widerwillen hervor.«

»Zwar denke ich vieles mit der allerklarsten Überzeugung und zu meiner großen Zufriedenheit, was ich niemals den Mut haben werde zu sagen; niemals aber werde ich etwas sagen, was ich nicht denke.«