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Textauszüge aus der Anthologie Auszeit

»Was ich fühlte, ist heutzutage derart ungewöhnlich, daß es fast unsinnig klingt. Ich war glücklich.« Sätze wie diese lassen sich in der Anthologie Auszeit entdecken. Drei Auszüge aus verschiedenen Kapiteln geben daraus sind hier für jeden, der das Bedürfnis nach Endlich einmal nichts hat, nachzulesen. 

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Die Freundschaft zwischen Jörg Fauser und Carl Weissner in Briefen von 1971-87

Ein neuer Band aus der großen Fauser-Edition

Der neue Band der Fauser-Edition Eine Freundschaft enthält Briefe von Jörg Fauser und Carl Weissner zwischen 1971-87. Darin zu spüren ist stets die große Zuneigung füreinander, während die Themen um oft prekäre finanzielle Situationen, um Urlaube und durchzechte Nächte und um den großen Frust über das Konstrukt ›Literaturbetrieb‹ kreisen. Herausgegeben und mit einem Gespräch eingeleitet wurde der Briefwechsel von Matthias Penzel und Stephan Porombka. Jetzt auf dem Diogenes Blog: Auszüge aus dem Gespräch und zwei Originalbriefe.

#fauserlesenjetzt

Foto links aus dem Nachlass: Fauser Archiv Foto rechts: © Christian Thiel / imago images
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»Undercover in einer Schuhfabrik« Ein Interview mit Spencer Wise

In seinem Debütroman Im Reich der Schuhe erzählt Spencer Wise vom alltäglichen Wahnsinn einer Familiendynastie zwischen den Kulturen. Eine bissige und herrlich amüsante Geschichte über Traditionen und Aufbruch, Schuhe und Liebe. Der Autor spricht im Diogenes-Interview über den Roman, die Bedeutung von Tragik und Komik sowie seine Erfahrungen in einer Schuhfabrik in Südchina.

Foto: © Molly Hamil
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»Es ist besser, nicht zu leben als nicht zu lieben.«

Im Vorwort zu seinem neuen Werk, in dem er Henry Drummonds weltberühmte Predigt für unsere Zeit adaptiert, gibt Paulo Coelho den Ton des Buches vor.

Foto: © Xavier González
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»Manchmal liegt das Glück darin, Widersprüchliches auszuhalten.«

Ein Kloster – Sehnsuchtsort für eine Auszeit. Doch was macht es mit denen, die dort Zuflucht suchen? Wir haben mit Moritz Heger über seinen Roman Aus der Mitte des Sees und seine eigenen Erfahrungen im Kloster Maria Laach gesprochen.

Foto: Maurice Haas / © Diogenes Verlag
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Deutsch-Dänische Autorinnen-Freundschaft: Nele Neuhaus und Katrine Engberg im Gespräch über ihre Freundschaft und das Krimi-Schreiben

Bestsellerautorin Nele Neuhaus hat bereits neun Krimis veröffentlicht und ist eine der bekanntesten Autorinnen Deutschlands. Katrine Engberg ist in ihrer Heimat Dänemark ein Star. Mit Glasflügel ist jetzt bereits der dritte Band ihrer Kopenhagen-Krimi-Serie auf Deutsch erschienen und hat es prompt auf die SPIEGEL Bestsellerliste geschafft. Die beiden Autorinnen sind gut befreundet.

Katrine Engberg: Wir haben uns vor einem Jahr auf der dänischen Krimimesse kennengelernt, die immer im Frühling stattfindet. Letztes Jahr war eins der Themen »Literatur aus Deutschland«, und ich habe extra vorher gesagt: »Wenn Nele Neuhaus kommt, dann will ich sie moderieren, ich spreche ja Deutsch.« Erst habe ich gar nichts mehr von den Veranstaltern gehört und dachte schon, es wird also nichts daraus. Aber zwei Wochen vor der Messe habe ich dann eine Mail bekommen, die die Moderation bestätigte. Ich war vor diesem Gespräch sehr nervös und habe kaum geschlafen. Nele Neuhaus ist schon seit langem eine meiner Lieblingsautorinnen. Und die Moderation auf Deutsch mit gleichzeitiger Übersetzung ins Dänische war schon anspruchsvoll für mich und noch dazu meine erste Moderation. Wir haben uns aber gleich super verstanden und sind dann Freundinnen geworden.

Nele Neuhaus: Für mich war das wunderbar. Als ich merkte, Katrine kann richtig gut Deutsch, wurde das für mich sehr entspannend. Und vor allem war es eine unglaubliche Leistung von dir, Katrine, weil ich sehr viel rede.

Foto: Mary Lise Rheault-Scherer
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Mancher Schatz bleibt besser unentdeckt. Neues von der Grande Dame des deutschen Krimis

Ein altes Bauernhaus, fünf junge Freunde, hehre Ideale, aber kein Geld. Bis plötzlich ein altes Säcklein mit wertvollen Goldmünzen auftaucht ... Ihren neuen Roman Goldschatz hat die 83-jährige Krimiautorin Ingrid Noll aus der Perspekteive einer jungen Studentin von heute geschrieben. »Erwachsenwerden war zu allen Zeiten schwierig«, sagt Ingrid Noll. Und auch dem Konsum abzuschwören, ist gar nicht so einfach, wie man vielleicht denkt ...

Foto: Renate Barth / © Diogenes Verlag
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»Die Alteingesessenen, die Neuen, wie arrangieren sie sich?« Christoph Poschenrieders neuer Roman

Ein Dorf fernab der Welt, wo nicht nur Straße und Tal enden, sondern auch Handys nicht funktionieren. Ausgerechnet hier soll ein knappes Dutzend Fremde aus dem Nahen Osten untergebracht werden. Das Dorf gerät in Aufruhr. In seinem neuen Roman Kind ohne Namen setzt sich der Münchner Christoph Poschenrieder mit dem Ankommen und Zusammenleben auseinander – und etwas märchenhaft wird es auch.

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Auf der Jagd nach Männern und Staatsgeheimnissen. Ingrid Nolls neuer Roman »Halali«.

Die große Politik trifft auf die Sehnsucht nach dem kleinen Glück. Die beiden Freundinnen Karin und Holda, zwei Sekretärinnen mit Phantasie und Power, sind auf Männerjagd, schließlich wollen sie nicht alleine bleiben. Doch auch auf sie wird Jagd gemacht: Eine ganz besondere Sorte Romeos ist im Bonn der Nachkriegszeit im Einsatz. Halali, der neue Roman von Ingrid Noll ist eine originelle Mischung aus Kriminalkomödie und Agentenroman.

Ingrid Noll, 1952, fotografiert von ihrem fünf Jahre älteren Bruder Werner auf dem Balkon des Elternhauses in Bad Godesberg. Zurechtgemacht wie Juliette Gréco, mit einer der ersten Jeans in Deutschland, die ihr Vater für sie über amerikanische Freunde besorgt hatte. Foto: © Werner Noll
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