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Der Soundtrack zu ›Das Damengambit‹ von Walter Tevis

Sie ist jung. Süchtig. Ein Schachgenie.

Das Damengambit von Walter Tevis ist das Buch zur erfolgreichsten Netflix Mini-Serie aller Zeiten. Ein Roman über das Genie eines jungen Mädchens, die in einer Männerwelt ihren Weg geht – und gewinnt. Hier gibt es den Soundtrack zur Serie mit passenden Zitaten aus dem neuen Roman.                                                                               

Foto: © Netflix, Inc. All rights reserved
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»Am Ende triumphiert natürlich das Geld« Amélie Nothomb über Friedrich Dürrenmatt

Amélie Nothomb, geboren 1967 in Kobe, Japan, hat ihre Kindheit und Jugend als Tochter eines belgischen Diplomaten hauptsächlich in Fernost verbracht. Seit ihrer Jugend schreibt sie wie besessen. In Frankreich stürmt sie mit jedem neuen Buch die Bestsellerlisten und erreicht Millionenauflagen. Ihre Romane erscheinen in 39 Sprachen. Die Passion war 2019 für den ›Prix Goncourt‹ nominiert. Amélie Nothomb lebt in Paris und Brüssel. 

In diesem Text geht sie der Frage auf den Grund, weshalb das Stück Der Besuch der alten Dame von Friedrich Dürrenmatt uns auch heute noch so fasziniert.

 

Foto: © Catherine Cabrol
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Ein Protagonist stellt sich vor. Auszüge aus Chris Kraus' neuem Roman ›Das kalte Blut‹

Schlechtes Wetter – Zeit für dicke Bücher! Das kalte Blut von Chris Kraus erzählt auf 1200 Seiten die Geschichte zweier Brüder aus Riga, die erst in Nazideutschland, dann als Spione der jungen Bundesrepublik Karriere machen. Die Jüdin Ev ist mal des einen, mal des anderen Geliebte. In der leidenschaftlichen Ménage à trois tun sich moralische Abgründe auf, die zu abenteuerlichen politischen Ver­wicklungen führen. Hauptfigur und Ich-Erzähler in dem fast ein ganzes Jahrhundert umspannenden Epos ist Koja Solm. In den nachfolgenden Abschnitten stellt er sich und seine Familie vor.

Foto: Maurice Haas / © Diogenes Verlag
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»Ohne Lügen würden alle Familien untergehen. Und auch alle Staaten.« Chris Kraus großes Epos ›Das kalte Blut‹

Mit Chris Kraus ist kein Unbekannter zu Diogenes gestoßen: Als Filmregisseur und Drehbuchautor hat er sich bereits einen Namen gemacht, heute erscheint sein neuer Roman Das kalte Blut.

In bildgewaltiger Sprache entfaltet sich dieses Drama über Verrat und Selbstbetrug, das quer durch das 20. Jahrhundert und wie ein Lauffeuer von Riga über Moskau, Berlin und München bis nach Tel Aviv führt. Kraus hat in seinem epochalem Werk die eigene Familiengeschichte so lange verfremdet und stilisiert, dass sie sich nun als literarisches Unive🐰rsum vor uns ausbreitet.

Foto: Maurice Haas / © Diogenes Verlag
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Lieblingsbilder. Heute mit Hartmut Lange

Obwohl er kein Lieblingsbild im engeren Sinne hat, gibt es ein Bild, das den Berliner Autor Hartmut Lange am meisten beeindruckt: Der Absinth von Edgar Degas.

Die Begründung schickt der für seine Dramen, Essays und Prosa vielfach mit Preisen ausgezeichnete 79-jährige gleich hinterher: »Es gibt kein Gemälde, das das Elend der Bohème besser und eindringlicher dargestellt hätte. Ich finde das Elend und besonders das der Frau, kaum zu ertragen. Die schmalen, mageren Schultern, der Blick, der bärtige Partner neben ihr, der mir Angst macht.«

Edgar Degas (1834-1917), In einem Café, oder Der Absinth, 1876. Öl auf Leinwand, H. 92; B. 68,5 cm. Musée d'Orsay, Paris
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»Meine liebste Viererbande« von Benedict Wells

Der Schriftsteller Benedict Wells fährt gerne Nachtzug – aus Not und aus Passion. Hommage an eine aussterbende Reiseform. Ein Gastbeitrag.

Foto: Von Dödel - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons
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Julian Barnes über Georges Simenon und Maigrets Frankreich

Von Julian Barnes

Georges Simenon kehrt zurück

Georges Simenon (1903 – 1989), Verfasser von zunächst Groschenromanen, dann Krimis und romans durs (genannt Maigrets und Non-Maigrets), schrieb rasend schnell, hatte eine Abneigung gegen Literatur mit einem großen L und gierte geradezu nach Ruhm und Geld. Zu seinen vielen Bewunderern zählten Gide, Cocteau, Céline, Anouilh, Colette, Mauriac, Somerset Maugham, Thornton Wilder, T.S. Eliot, Henry Miller und John Cowper Powys.

Foto: © Peter Brüchmann
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