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Deutsch-Dänische Autorinnen-Freundschaft: Nele Neuhaus und Katrine Engberg im Gespräch über ihre Freundschaft und das Krimi-Schreiben

Bestsellerautorin Nele Neuhaus hat bereits neun Krimis veröffentlicht und ist eine der bekanntesten Autorinnen Deutschlands. Katrine Engberg ist in ihrer Heimat Dänemark ein Star. Mit Glasflügel ist jetzt bereits der dritte Band ihrer Kopenhagen-Krimi-Serie auf Deutsch erschienen und hat es prompt auf die SPIEGEL Bestsellerliste geschafft. Die beiden Autorinnen sind gut befreundet.

Katrine Engberg: Wir haben uns vor einem Jahr auf der dänischen Krimimesse kennengelernt, die immer im Frühling stattfindet. Letztes Jahr war eins der Themen »Literatur aus Deutschland«, und ich habe extra vorher gesagt: »Wenn Nele Neuhaus kommt, dann will ich sie moderieren, ich spreche ja Deutsch.« Erst habe ich gar nichts mehr von den Veranstaltern gehört und dachte schon, es wird also nichts daraus. Aber zwei Wochen vor der Messe habe ich dann eine Mail bekommen, die die Moderation bestätigte. Ich war vor diesem Gespräch sehr nervös und habe kaum geschlafen. Nele Neuhaus ist schon seit langem eine meiner Lieblingsautorinnen. Und die Moderation auf Deutsch mit gleichzeitiger Übersetzung ins Dänische war schon anspruchsvoll für mich und noch dazu meine erste Moderation. Wir haben uns aber gleich super verstanden und sind dann Freundinnen geworden.

Nele Neuhaus: Für mich war das wunderbar. Als ich merkte, Katrine kann richtig gut Deutsch, wurde das für mich sehr entspannend. Und vor allem war es eine unglaubliche Leistung von dir, Katrine, weil ich sehr viel rede.

Foto: Mary Lise Rheault-Scherer
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Eine Reise nach Ovada – auf den Spuren von Raffaella Romagnolo

Zu Beginn dieses Jahres verlosten wir unter allen Buchhändlerinnen und Buchhändlern, die uns ihre Leseeindrücke zu Raffaella Romagnolos Roman Bella Ciao schrieben, eine Reise nach Ovada im Piemont – dem Inspirationsort der Autorin. Unter den zahlreichen Einsendungen befand sich auch diejenige von Friederike Wagner vom Buchpalast in München, welche schließlich als glückliche Gewinnerin hervorging und diese Reise antreten durfte.

Nun hat Friederike Wagner in einem schönen Bericht die Höhepunkte ihrer Reise festgehalten – und den möchten wir euch natürlich nicht vorenthalten.

Raffaella Romagnolo und Friederike Wagner. Foto: © Friederike Wagner
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»30 Jahre friedliche Revolution«: Eine Erzählung von Yadé Kara zum Mauerfall

2003 erschien einer der wohl ungewöhnlichsten Romane über den Mauerfall: Selam Berlin von Yadé Kara. Der Roman handelt von dem neunzehnjährigen Hasan Kazan, der an jenem Tag begeistert beschließt, Istanbul zu verlassen und nach Berlin zurückzukehren.

Zum Anlass des heutigen dreißigjährigen Jubiläums des Mauerfalls, und 16 Jahre nach dem Erscheinen ihres davon inspirierten Romans, hat Yadé Kara nun eine kurze Erzählung geschrieben, die erneut den Mauerfall thematisiert. Sie beschreibt darin eine Szene am Grenzkontrollpunkt Dreilinden.

Yadé Kara in den Kulissen der ARD Tagesschau am 9. November 1989, aufgenommen im Rahmen der Aktion Throwback ’89) Foto: © Yadé Kara
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Benedict Wells: Gestern ›Das Franchise‹ ... und morgen ›Yesterday‹?

Der Horrormoment eines jeden Künstlers: Jemand anders hatte genau die gleiche Idee! Monatelang zu einem Stoff recherchiert, diesen zu einem Plot gesponnen und sorgfältig wie mühevoll zu Papier gebracht. Und dann, kurz vor Erscheinen: ein anderes Buch, ein anderer Film zum exakt gleichen Thema, mit identischem Konflikt oder der gleichen historischen Hauptfigur. Handelt es sich hingegen nur um eine gewisse Ähnlichkeit, kann dies durchaus erheiternd sein. So erging es kürzlich Benedict Wells.

Foto: © Roger Eberhard
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»Diogenes ist mein Lieblingsverlag.« Die 15 Lieblingsbücher von Benedict Wells

Für die Diogenes-Facebookgruppe #backlistlesen und zum Anlass des Erscheinens seines neuen Buchs Die Wahrheit über das Lügen hat Benedict Wells eine Liste seiner persönlichen Diogenes-Favoriten erstellt. Von John Irving über Carson McCullers bis Martin Suter – so vielseitig wie sein eigenes Werk ist auch der Geschmack des Autors!

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Vom verbindlichen Glanz der Literatur Erich Hackls

Am 11. September 2018 feierte Erich Hackls neues Buch Am Seil im Literaturhaus Wien Premiere. In der Einleitung ihrer Moderation analysierte die Journalistin Katja Gasser (ORF) so treffend wie klug die Grundlage von Hackls literarischer Arbeit und wie Ethik und Ästhetik darin zusammenspielen. Die dokumentarischen Recherchen des österreichischen Autors fußen auf einem gesellschaftspolitischen Anliegen, und auch das aktuelle Werk zeigt auf, dass Aufbegehren gegen Unmenschlichkeit eine real existierende Möglichkeit ist – damals wie heute, für uns alle.

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Grammofon und der erste Fön

Von Hansjörg Schneider

Ich zähle hier kurz auf, was sich in den letzten 77 Jahren im normalen Alltag so alles verändert hat.

Foto: © Lucian Hunziker
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Bücher brauchen Herkunft

Der Romanautor Christoph Poschenrieder liebt Buchhandlungen aus ungewöhnlichen Gründen. Zum Beispiel rieche die Ware dort so frisch, besser als in Leihbüchereien mit ihrer »Melange an Hausgerüchen«.

Foto: © Daniela Agostini / Diogenes Verlag
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Liebe

Andrea De Carlo denkt nach über: wunde Punkte, ewiges Kind, T-Shirts mit dummen Sprüchen.

Foto: Dukas/Contrasto/Tania
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