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Benedict Wells im Gespräch mit Joey Goebel über sein neues Buch ›Irgendwann wird es gut‹

Auf der Suche nach einem Weg durchs Leben und nach dem einen Menschen, der ihn mit uns geht. Benedict Wells fragt, Joey Goebel antwortet.

Joey Goebel (Foto: © Regine Mosimann / Diogenes Verlag) und Benedict Wells (Foto: © Bogenberger / autorenfotos).
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Benedict Wells: Gestern ›Das Franchise‹ ... und morgen ›Yesterday‹?

Der Horrormoment eines jeden Künstlers: Jemand anders hatte genau die gleiche Idee! Monatelang zu einem Stoff recherchiert, diesen zu einem Plot gesponnen und sorgfältig wie mühevoll zu Papier gebracht. Und dann, kurz vor Erscheinen: ein anderes Buch, ein anderer Film zum exakt gleichen Thema, mit identischem Konflikt oder der gleichen historischen Hauptfigur. Handelt es sich hingegen nur um eine gewisse Ähnlichkeit, kann dies durchaus erheiternd sein. So erging es kürzlich Benedict Wells.

Foto: © Roger Eberhard
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»Diogenes ist mein Lieblingsverlag.« Die 15 Lieblingsbücher von Benedict Wells

Für die Diogenes-Facebookgruppe #backlistlesen und zum Anlass des Erscheinens seines neuen Buchs Die Wahrheit über das Lügen hat Benedict Wells eine Liste seiner persönlichen Diogenes-Favoriten erstellt. Von John Irving über Carson McCullers bis Martin Suter – so vielseitig wie sein eigenes Werk ist auch der Geschmack des Autors!

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Benedict Wells im großen Diogenes Interview Teil 2

Während wir im ersten Teil dieses Interviews mit Benedict Wells schon ausgiebig über sein neues Buch Die Wahrheit über das Lügen geprochen haben, geht es nun um eine Neuerung: Zum heutigen Erscheinen des Taschenbuchs Vom Ende der Einsamkeit gibt es diesen und alle bisherigen Romane rückwirkend als e-Book – nicht aber das jeweils aktuelle Hardcover.

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»Ich wollte, dass das Buch sich wie eine Art ›Mixtape‹ anfühlt, mit zehn höchst unterschiedlichen Songs.«

Benedict Wells. Foto: © Bogenberger / autorenfotos
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Jubiläum: 10 Jahre Benedict Wells bei Diogenes!

Heute knallen die Korken! Am 22. August 2008, also vor genau zehn Jahren, erschien Benedict Wells' vielbeachteter Erstling Becks letzter Sommer. Mit seinen damals 23 Jahren war Wells der jüngste Debütautor bei Diogenes. Der Roman wurde mit dem Bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet und im Jahr 2015 fürs Kino verfilmt. Dieses besondere Jubiläum, zu dem wir herzlichst gratulieren, nahmen wir auch zum Anlass, ein wenig in der Fotokiste zu kramen.

 

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»Buchhändler sind die leidenschaftlichsten und versiertesten Leser.«

Autor Benedict Wells gibt selten Interviews – aber wäre es nicht schade, ein schönes Gespräch über Europa, Populismus und den unabhängigen Buchhandel unveröffentlicht zu lassen? Fand Wells dann auch. 

Foto: © Dirk Skiba

Ein Interview mit Stefan Hauck.

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Benedict Wells: Der Soundtrack

»Beck war spät dran, er raste mit dem Audi zur Schule. Aus den Boxen dröhnte Transmission von Joy Division.«

Schon der erste Satz von Benedict Wells’ Debütroman Becks letzter Sommer liefert den Soundtrack zur Geschichte, mit dem im Ohr es sich mindestens doppelt so gut liest. Glücklicherweise hat der Autor sich die Mühe gemacht, für jeden seiner Romane eine Playlist zu erstellen, so dass wir jederzeit wieder in die Geschichten eintauchen können. 

Hier kommen die vier Playlists für alle, die beim Lesen von Wells’ Romanen ständig denken: »Oh ja, das muss ich auch mal wieder hören!«, »Der Song passt perfekt zur Szene!«, oder auch »Ha, dazu habe ich Toni Bernardi in der Neunten ›Ich steh’ auf dich‹ gesagt, bevor Anna sich an ihn rangemacht hat und ich mich auf meinen rechten Schuh übergeben habe.«

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Krieg und Frieden. In der Transsibirischen Eisenbahn durch Russland – ein Abenteuerbericht von Benedict Wells

Gegen 17 Uhr füllt sich der Bahnhof in Wladiwostok. Ein Haufen Soldaten tritt schwatzend durch das Eingangstor und passiert die Sicherheitskontrolle, neben mir nimmt eine zahnlose alte Frau Platz. Sie hat offenbar Probleme mit ihrem Gepäck und redet minutenlang in klagendem Tonfall auf mich ein – dass ich kein Wort Russisch spreche: nicht so wichtig. Auf den Wartebänken gegenüber sitzen mehrere Familien mit Kindern, aber auch ein paar Rucksacktouristen, die auf Englisch miteinander reden und laut lachen, eine hat ein Fahrrad dabei. Noch sechs Stunden bis zur Abfahrt. Eine Woche wird die Fahrt mit der Transsib von Wladiwostok nach Moskau dauern. Es wird eine Reise durch Putins Russland, durch ein Land mit vielen Gesichtern und Meinungen, in einem alten Zug voller Geschichten.

Foto: © Benedict Wells
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