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»Ein ganz eigenes Talent« Zum 70. Todestag von Marianne Philips am 13.5.2021

Die sensationelle Neuentdeckung des Erfolgsromans Die Beichte einer Nacht von 1930 über weibliche Identität, Moral, Wahnsinn und die Suche nach Glück ist in aller Munde – aber wer ist die Frau, die dieses autobiographisch geprägte Psychogramm schrieb? Ihre Enkelin Judith Belinfante gibt im Nachwort unter dem Titel »Ein ganz eigenes Talent« Auskunft über ein außergewöhnliches Frauenleben.

Gemälde: © Jaap Weyand
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»Kunst, Sex und Macht« Ein Interview mit Annalena McAfee

Ein literarischer Roman über eine kompromisslose Frau und Künstlerin, die ihre Passion über alles stellt und sich nimmt, was sie will. Eve bereitet in London eine große Museumsretrospektive vor. Ihre Ehe steht vor dem Aus, und während sie sich mit der enttäuschenden Tochter, Rivalitäten mit Künstlerfreundinnen und einer Affäre mit einem weitaus jüngeren Mann auseinandersetzt, wird klar: Eve lässt die schlimmsten Visionen der Männerwelt wahr werden.

Foto: © Ollie Grove
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Der Soundtrack zu Sasha Filipenkos ›Der ehemalige Sohn‹

Im Roman Der ehemalige Sohn beschreibt Sasha Filipenko die politische Starre in seinem Heimatland Belarus und das Aufbegehren der Jugend. Manchen Szenen verleiht er die passende Atmosphäre, indem er sie gleichsam mit Hintergrundmusik untermalt. Weil wir im deutschsprachigen Raum die zitierten Gedichte und Lieder nicht im Ohr haben, hat die Übersetzerin Ruth Altenhofer eine kommentierte Playlist zum Buch erstellt – von Joseph Brodsky bis zu Rock aus Belarus.

Foto: Lukas Lienhard / © Diogenes Verlag
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»Natürlich war ich bei Protestmärschen in Minsk dabei.« Ein Interview mit Sasha Filipenko

Sasha Filipenkos prophetisches Debüt Der ehemalige Sohn geht in Minsk von Hand zu Hand. Der Roman über Stillstand und Aufbruch unter dem Lukaschenko-Regime. Eine junge, literarische Stimme aus Belarus.

Foto: Lukas Lienhard / © Diogenes Verlag
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Louis Soutter – ein radikaler Outsider und Künstler. Eine Geschichte von äußeren Fesseln und innerer Freiheit.

Lukas Hartmann über seinen biographischen Roman Schattentanz, in dem er sich dem Leben des Schweizer Künstlers Louis Soutter nähert.

Foto: © Bernard van Dierendonck
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Eine zauberhafte Mehrgenerationen-WG. Eine kriminelle Komödie, launig und pikant.

Ingrid Noll über das titelgebende Lied ihres neuen Romans Kein Feuer kann brennen so heiß, über die wichtigsten Eigenschaften im Umgang mit zu pflegenden Menschen, über Humor und über die Materialermüdung im Alter.

Foto: Renate Barth / © Diogenes Verlag
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»Manchmal liegt das Glück darin, Widersprüchliches auszuhalten.«

Ein Kloster – Sehnsuchtsort für eine Auszeit. Doch was macht es mit denen, die dort Zuflucht suchen? Wir haben mit Moritz Heger über seinen Roman Aus der Mitte des Sees und seine eigenen Erfahrungen im Kloster Maria Laach gesprochen.

Foto: Maurice Haas / © Diogenes Verlag
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»Dieses schnelle, manchmal völlig unlogische Umschlagen der Emotionen hat mich immer fasziniert, alles geschah gleichzeitig. Oder um es mit einem 80’s-Song zu sagen: Dancing With Tears In My Eyes.«

Was macht einen guten ersten Satz aus? Wie geht man mit Erfolg und inneren Zweifeln um? Was wäre aus Hard Land geworden, wenn es in Bayern spielen würde? Das Interview mit Benedict Wells über seinen neuen Roman Hard Land.

Foto: Roger Eberhard
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»Kochen bedeutet Transformation, und in jeder guten Geschichte geschieht ebenfalls eine Verwandlung.« Doris Dörrie im Interview

Wenn Doris Dörrie über das Essen schreibt, liest sich das, als umarme sie die Welt. Essen und Kochen sind für sie Inbegriff von Lebensfreude und Genuss, Grund zur Dankbarkeit und Eigenverantwortung und ein Weg zum besseren Verständnis unserer selbst und der Welt, die uns umgibt.

Wir haben mit Doris Dörrie über ihr Buch gesprochen.

Ein Kochbuch? Eine Kurzgeschichtensammlung? Worum geht es in Ihrem Buch? 

Es sind Texte übers Kochen, Essen, Lebensmittel und meine Erfahrungen und Erinnerungen daran.  Kochen bedeutet Transformation, und in jeder guten Geschichte geschieht ebenfalls eine Verwandlung. Wie verwandelt mich selbst das Kochen? Und das Essen? Ich erinnere mich an das Lieblingsessen in meiner Kindheit, an die Zubereitung, an die Familie am Esstisch und an meine jetzige Situation beim Kochen und Essen. Bin ich das, was ich esse?  Wenn man ein Lebensmittel genau anschaut, kann man darin die ganze Welt entdecken. Die eigene, aber auch politische und soziale Zusammenhänge. Was bedeutet es, wenn wir diese Zusammenhänge leugnen – oder sie erkennen? Wie verhalten wir uns angesichts dieser Widersprüche?  Wie gehe ich mit meinem schlechten Gewissen um? Was esse ich besonders gern? Wie hat sich der Vorgang des Kochens verändert? Wer bin ich, wenn ich koche?  Und wer, wenn ich esse? Inwieweit verbinde ich mich mit dem Wissen meiner Mutter und Großmutter? Fragen über Fragen, denen ich in diesen Texten meist mit Humor, oft mit Furor und Begeisterung nachforsche. 

Foto: © Pixabay
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