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Doris Dörrie – von Seltersduschen, Reisesucht und Malventee

In Die Heldin reist erzählt Doris Dörrie persönlich und mitreißend von drei Reisen – nach San Francisco, nach Japan und nach Marokko – und davon, als Frau alleine in der Welt unterwegs zu sein. Sich dem Ungewissen, Fremden auszusetzen heißt immer auch, den eigenen Ängsten, Abhängigkeiten, Verlusten ins Auge zu sehen. Und dabei zur Heldin der eigenen Geschichte zu werden.

Doris Dörrie im Gespräch mit Florian Valerius, Instagram-Live bei Hugendubel, 24.3.2022. 

Wieso seit ihrer Kindheit das Reisen, neben dem Spaßfaktor, auch eine Art Verpflichtung für sie ist und wie sich die Reisesucht ihrer Eltern erklären könnte, das erfahren wir in diesem Blogbeitrag.

Foto: © Mathias Bothor / Photoselection
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Petros Markaris zum 85. Geburtstag

Petros Markaris, geboren 1937 in Istanbul, ist Verfasser von Theaterstücken und Schöpfer einer Fernsehserie, er war Co-Autor von Theo Angelopoulos und hat deutsche Dramatiker wie Brecht und Goethe ins Griechische übertragen. Petros Markaris studierte in Wien Volkswirtschaft und war als Exportkaufmann für eine Zementfabrik tätig, bevor er Mitte der neunziger Jahre mit dem Schreiben von Kriminalromanen begann und damit international erfolgreich wurde. Er hat zahlreiche europäische Preise gewonnen, darunter den Pepe-Carvalho-Preis sowie die Goethe-Medaille. Petros Markaris lebt in Athen.

Foto: © Regine Mosimann / Diogenes Verlag
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Vorwort aus Thomas Meyers ›Hat sie recht?‹

Das Leben stellt uns vor viele Fragen. In seiner Kolumne Meyer rät hat Thomas Meyer, der Autor von Trennt euch!, einige davon beantwortet – und gibt unkonventionelle sowie erfrischende Denkanstöße. Einige davon sind jetzt neu im Paperback Hat sie recht? erschienen. Im Vorwort verrät Meyer die Philosophie hinter seinen Ratschlägen.

Foto: Lukas Lienhard / © Diogenes Verlag
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100 Jahre Dürrenmatt 2021. Daniel Kehlmann zum ›Stoffe-Projekt‹.

Das Stoffe-Projekt ist Friedrich Dürrenmatts großes Spätwerk. Darin verwebt er autobiographische mit philosophischen und fiktionalen Texten und Textfragmenten zu einer ganz eigenen Prosaform. Bestsellerautor Daniel Kehlmann zählt zu den Dürrenmatt-Bewunderern und berichtet in seinem Vorwort zu dem editorischen Großprojekt von seiner Faszination. »Friedrich Dürrenmatts Blick war von Anfang an aufs Große, aufs Ganze, auf die Welt gerichtet, der Begriff ›Weltliteratur‹ ist selten so passend wie bei ihm.«

Das unmögliche Buch: Über Dürrenmatts Stoffe.
Auszug aus dem Vorwort von Daniel Kehlmann.

»[...] Und dann las ich die Stoffe und geriet völlig in ihren Bann. Was Dürrenmatt hier unternommen hatte, stand quer zu allem, was zu Beginn der neunziger Jahre in der deutschen Literatur in Mode oder üblich war. Das hier war so radikal, dass – die Besprechungen von damals zeigen es – die meisten Kritiker nicht einmal erkennen konnten, dass es radikal war; sie standen vor einem Gebirge und beschwerten sich darüber, dass sie keinen Hügel, mit anderen Worten: keinen Roman, fanden. Die Stoffe sind vielleicht der schrägste und eigentümlichste Rechenschaftsbericht, den es in der deutschsprachigen Literatur je gegeben hat: ein Porträt des Künstlers als junger Mann, eingefasst in ein letztlich unmögliches Buch – ein Buch nämlich, das erzählt, was sein Autor nicht zu erzählen vermocht zu haben behauptet, also seine ›ungeschriebenen Stoffe‹: ein Buch, in dem steht, was angeblich nicht aufgeschrieben wurde.

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»Was mich bei Dürrenmatt von Anfang an faszinierte, waren die Gegensätze« Fragen an Anna von Planta, Lektorin im Diogenes Verlag

Friedrich Dürrenmatt wäre am 5. Januar 2021 100 Jahre alt geworden. Lesen Sie hier ein Interview mit der langjährigen Dürrenmatt-Lektorin Anna von Planta aus dem Diogenes Verlag von der großen Lesekreis-Plattform mein-literaturkreis.de.

Foto: © Pixabay
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»Butterhörnchen statt Croissants«: Eine Erzählung aus Ingrid Nolls neuem Buch »In Liebe Dein Karl«

»In Liebe Dein Karl« deckt die ganze Palette der Ingrid Noll in Kurzgeschichten ab: ihren kriminellen Witz, ihre warmherzige Lebenserfahrung, ihre bodenständige Beobachtungsgabe. Die Geschichten handeln unter anderem davon, wie sie sich in ihr Enkelkind verliebte, von ihrer Kindheit in China und wie sie sich ihre letzten 24 Stunden wünschen würde.

In »Butterhörnchen statt Croissants« geht es um das Älterwerden – und was Ingrid Noll daran nervt.

Foto: © Diogenes Verlag
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Dennis Lehane: »Am Ende einer Welt« (Leseprobe)

Die atemlose Geschichte von In der Nacht geht weiter: Joe Coughlin, geachteter Bürger von Tampa, Florida, und Consigliere des Bartolo-Syndikats, hat seine kriminelle Vergangenheit hinter sich gelassen. So wie Amerika die Prohibition. Bis eines Tages aus heiterem Himmel ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt wird. Fordert sein Leben auf der falschen Seite nun einen späten Tribut? Ein existentielles Drama und Spannung auf höchstem Niveau. Hier den Anfang des Romans als Leseprobe:

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