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  • Mit Samson durch das Kiew der frühen 1920er Jahre

    Kiew in den frühen 1920er-Jahren: eine Stadt im Umbruch, zerrissen zwischen Hoffnung, Gewalt und Absurdität. In seiner Krimiserie um den jungen Polizisten Samson lässt Andrej Kurkow die frühen Sowjetjahre aus ukrainischer Perspektive lebendig werden – grotesk, präzise recherchiert und von feinem Humor durchzogen. Mit dem dritten Band Samson und das Galizische Bad setzt Kurkow seine international gefeierte Reihe fort und erzählt von einer Zeit, deren Nachhall bis in unsere Gegenwart reicht.

    Foto: © Pako Mera / Opale / Bridgeman Images

    Andrej Kurkow schreibt nicht nur wunderbare Geschichten, sein eigenes Leben würde schon jetzt für einen ganzen Roman reichen. Kurkow wurde in St. Petersburg geboren und ist seit früher Kindheit in Kiew zu Hause. Dort studierte er Fremdsprachen, arbeitete als Zeitungsredakteur, Kameramann und während seines Militärdienstes sogar als Gefängniswärter. Spätestens seit seinem Roman Picknick auf dem Eis gilt Kurkow als einer der wichtigsten zeitgenössischen ukrainischen Autoren. Seine Bücher erscheinen in 45 Sprachen. Die britische Kritikerin Phoebe Taplin bezeichnet ihn »einen späten Bulgakow, einen ukrainischen Murakami«, Colin Freeman (Daily Telegraph) spricht von einem »postsowjetischen Kafka«.

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  • Schön war's! Unsere Frankfurter Buchmesse 2025

    Es wurde gelesen, signiert, gelacht, sich wiedergesehen, sich ausgetauscht und mitgefiebert – und schwups, war sie schon wieder vorbei, die Frankfurter Buchmesse. Vom 15. bis 19. Oktober empfingen wir Autor:innen, Besucher:innen und Branchenkolleg:innen am Diogenes Stand in Halle 3.1, wie immer vor einer großen Bücherwand mit unseren Neuerscheinungen. 

    Hier kommt ein Rückblick auf die Highlights – das war unsere Frankfurter Buchmesse 2025!

    Für einen gelungenen Auftakt sorgten am Mittwoch Stefan Hertmans und Andrej Kurkow, die beide im Rahmen von Open Books in der Evangelischen Akademie lasen. Stefan Hertmans sprach dort mit Bettina Baltschev vom MDR über seinen neuen Roman Dius, Andrej Kurkow stellte unter der Moderation von Ariane Wick Samson und das Galizische Bad vor, die Fortsetzung seiner Kiew-Krimi-Serie. Zuvor trat er auf der Literaturbühne von ARD, ZDF und 3sat auf – ein sehr sehenswerter Fernsehbeitrag ist dabei entstanden (ab 02:40:55).

     

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  • Bis im nächsten Jahr, du liebe Frankfurter Buchmesse!

    Nachdem wir 2020 und 2021 pandemiebedingt ausgesetzt haben, war die Vorfreude auf die Frankfurter Buchmesse in Zürich groß. Nicht nur sahen wir den Begegnungen mit Leser:innen, Pressevertreter:innen, Blogger:innen und dem Buchhandel entgegen, es standen die Eröffnungsrede unserer Papyrus-Autorin Irene Vallejo, der Besuch von sieben weiteren Autor:innen und der 70 Jahre Diogenes Talk im Pavilion an.

    Irene Vallejo nach der Festrede © Diogenes Verlag, Stephanie Uhlig

    So vieles geschah auf der Buchmesse, dass der Versuch, im Nachhinein alles der Reihe nach zu berichten, auch nur ein Versuch bleibt. Deswegen schreibt sich dieser Blogbeitrag nicht chronologisch, sondern alphabetisch.

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  • Andrej Kurkow im Gespräch über seinen Roman ›Graue Bienen‹

    In Graue Bienen erzählt Andrej Kurkow vom Leben eines Bienenzüchters im russisch-ukrainischen Grenz- und Kriegsgebiet. Er überlebt nach dem Motto: Nichts hören, nichts sehen – sich raushalten. Ihn interessiert nur das Wohlergehen seiner Bienen. 

    Wir haben uns mit dem Autor über seinen Roman und die politische Lage in der Ukraine unterhalten.

    Foto: Regine Mosimann / © Diogenes Verlag
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