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  • »Wir träumten von dem Tag, an dem er frei schwimmen würde.« – Auf Tauchgang mit Sy Montgomery

    Für die Recherche zu ihrem neuen, illustrierten Buch Tête-à-Tête mit einer Schildkröte ist die berühmte Naturforscherin Sy Montgomery wortwörtlich in die Welt der faszinierenden Urwesen eingetaucht. Bei ihrem Freiwilligendienst in der Turtle Rescue League lernt sie die ein oder andere Lektion in Sachen Durchhaltevermögen – Gefühle von Zeit, Relevanz und Zuversicht verändern sich in Anwesenheit der Tiere. Manche von ihnen werden zu geliebten Begleitern für Sy Montgomery, wie Fire Chief, die Schnappschildkröte im Bild, zum Beispiel. Inwiefern er der Autorin ein Vorbild ist, verrät sie hier im Gespräch.

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  • Supper Clubs, Minnesota-Liebe und starke Vorbilder – J. Ryan Stradal im Interview

    Vor der Kulisse des Mittleren Westens begleitet J. Ryan Stradal in seinem neuen Roman vier außergewöhnliche Frauen durch die Höhen und Tiefen des Lebens. Ihr Familienrestaurant, der Lakeside Supper Club, ist dabei ihr Dreh- und Angelpunkt – wo die eine Sicherheit findet, erleben die anderen Verlust, Druck und Leidenschaft.

    Samstagabend im Lakeside Supper Club ist ein vielschichtiges Generationenportrait, das eindrucksvoll zeigt, wie sehr uns die Orte und Menschen um uns herum prägen. Warum auch sein drittes Buch wieder in Minnesota spielt und woher die Inspiration für die Hauptfiguren kam, verrät J. Ryan Stradal hier im Interview.

    Foto: © Franco P. Tettamanti
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  • Amélie Nothombs ›Psychopompos‹ – Ein Roman, so eigenwillig und unnachahmlich wie seine Autorin

    Psychopompos ist ein autobiografisches Buch, in dem sich Amélie Nothombs Leidenschaft für Vögel offenbart. Durch die diplomatische Arbeit ihres Vaters lernte sie, ihr Nest dort zu bauen, wo die elterlichen Wanderungen sie absetzten, und entwickelte allmählich eine immer größere Leidenschaft für die Vögel, die sie von Japan über China und die USA bis nach Bangladesch beobachtete. Tauche mit der Leseprobe ein in Amélie Nothombs Welt.

    Foto von Mohamed Fsili auf Unsplash
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  • ›Dein Herz, ein wildes Tier‹ – eine exklusive Leseprobe aus Jardine Libaires neuem Roman

    Zwei Frauen. Zwei Männer. Eine Raubkatze. Und das größte Abenteuer ihres Lebens. Nach ›Uns gehört die Nacht‹ hat Jardine Libaire eine neue, aufregende Liebesgeschichte geschrieben, eine faszinierende Road Novel in Oklahoma und Texas.

    Foto von Andrea Brambila auf Unsplash

    Vier Außenseiter auf der Flucht: Staci, Ray, Ernie und Coral hauen mit geklautem Drogengeld ab nach Texas, wo sie in einem abgelegenen Haus etwas finden, das sie nie zu träumen gewagt hätten: Zugehörigkeit, Vertrauen und Liebe. Und je länger sie in dieser vom Schicksal zusammengewürfelten Gemeinschaft leben, desto mehr wächst jede und jeder über sich hinaus. Doch die Tage ihres zerbrechlichen Glücks sind schon lange gezählt. Eine exklusive Leseprobe.

     

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    Tags Roman USA
  • ›Warren Buffett und Bill Gates‹ - Anthony McCarten im Interview

    Der eine Investor, der andere Tech-Unternehmer - beide superreich! In Warren Buffett und Bill Gates schreibt Anthony McCarten über zwei Männer, deren Vermögen ins Unvorstellbare reicht. Das Buch dreht sich um ihre Freundschaft, die vielleicht einflussreichste der Welt, und die Verantwortung, die damit einhergeht. Im Interview verrät der Autor, wie er über dieses Ausmaß an Reichtum denkt und welche Rollen die Ehefrauen von Warren Buffett und Bill Gates spielen. 

    Foto: © Privat
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  • Jacqueline O'Mahony im Interview: Über weiblichen Mut, Irland und die Große Hungersnot

    Jacqueline O'Mahonys Roman Sing, wilder Vogel, sing  spielt in Irland im Jahr 1849, zur Zeit der Großen Hungersnot. Aus der Perspektive der weiblichen Hauptfigur Honora schildert die Autorin eindrücklich die kargen und bedrängenden Lebensumstände der jungen Frau, die mit der Hoffnung auf ein besseres Leben nach Amerika aufbricht.

    Im Interview spricht Jacqueline O'Mahony über die historischen Hintergründe ihres Romans und darüber, warum ihr besonders die Erzählung aus weiblicher Perspektive wichtig war.

    Foto: © Nick Gregan
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  • »In meinen Augen sind wir alle große Kinder, die gut oder weniger gut erwachsen spielen.« – Ein Interview mit Lea Catrina

    Die Schweizer Schriftstellerin und Lyrikerin Lea Catrina entführt uns mit My Boy in zwei Welten, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Der Roman spielt abwechselnd in der Schweiz und in den Vereinigten Staaten und erzählt die Geschichte einer allumfassenden Freundschaft. Im Interview beantwortet die Bündner Autorin, was sie zu dieser Geschichte inspiriert hat und welchen Bezug sie zu den beiden Ländern hat.

    Foto: © Oceana Galmarini

    My Boy erzählt die Geschichte einer alles einnehmenden, überrumpelnden Freundschaft. Was hat Sie zu dieser Geschichte inspiriert?
    Das Thema Freundschaft hatte mich schon eine Weile beschäftigt bevor ich angefangen habe, My Boy zu schreiben. So richtig dringlich wurde das aber, nachdem ich in die USA gezogen war. Auf Distanz sieht man manche Dinge klarer und ich habe meine Freunde sehr vermisst, habe gespürt wie sehr sie mein Leben geprägt haben.

    Wenn Rona und Charlie aufeinandertreffen, gerät alles aus dem Gleichgewicht. Ein Wanken zwischen Aufregung und Kontrollverlust. Wie war es für Sie, sich in eine solche Beziehung hineinzuversetzen?
    Es war sehr spannend für mich, die Dynamik zwischen den beiden zu verfolgen. Ich habe es aber nie als Kontrollverlust empfunden, sondern hatte dauernd das Gefühl, dass die beiden einander brauchen, genau so wie sie sind, selbst wenn Außenstehende das nicht verstehen.

    Welche Rolle spielen Eiskunstlauf und Modewelt in Ihrem Roman?
    Beide Welten sind zentrale Schauplätze des Romans. Der Eiskunstlauf war einerseits eine Zuflucht für die beiden, hat sie vieles gelehrt, aber er hat sie auch so manches gekostet. Die Modewelt ist Charlies Welt, in die Rona mit seiner Hilfe auch ein wenig eintaucht. Und dann gibt es ja noch die Tech-Welt, das Silicon Valley, Ronas Welt, wo wiederum eher Charlie Gast ist. Aber der Eiskunstlauft ist ihre gemeinsame Welt, in die sie gerne zurückkehren.

    Durch Rückblenden in die Kindheitserinnerungen der Hauptfigur Rona lernen wir die Figuren in Ihrem Roman erst richtig kennen. Von welcher Figur sind Sie beim Schreiben ausgegangen? Von der erwachsenen oder der kindlichen Rona?
    Das ist eine interessante Frage. Ich denke, ich gehe bei all meinen Figuren immer vom kindlichen Ich aus, denn in meinen Augen sind wir alle große Kinder, die gut oder weniger gut erwachsen spielen.

    Die Geschichte spielt abwechselnd in den Vereinigten Staaten und in der Schweiz. Warum gerade in diesen beiden Ländern? Haben Sie einen besonderen Bezug zu ihnen?
    Ich habe zwei Jahre in den USA gelebt und war auch davor immer wieder für längere Zeit dort. Speziell das Silicon Valley hat mich von Anfang an fasziniert. Es ist ein seltsamer Ort, voller Widersprüche. Das gleiche könnte man über die Schweiz sagen. Immer wieder wurde mir in Amerika die Frage gestellt: »Du bist aus der Schweiz? Was machst du dann hier?« Und ich habe gemerkt, wie weit weg und nahe beieinander die beiden Orte sind. Wie sich die beiden Kulturen gegenüberstehen und einander missverstehen. Das hat mich dazu inspiriert, das genauer zu betrachten. Es sind zwei Extreme, genau wie Rona und Charlie.


    My Boy
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    My Boy

    In ihrer Kindheit in einem Schweizer Bergdorf vereinte sie, nirgends dazuzugehören, nun aber scheinen sie Anschluss gefunden zu haben: Charlie in der Modewelt, Rona im Silicon Valley. Als die beiden wieder zusammenfinden, erstehen neben schönen Erinnerungen an ihre Zeit in der Eiskunstlaufhalle auch die Gespenster der Vergangenheit wieder auf. Während intensiver Nächte, zerstörerischer Gespräche und alberner Abenteuer versucht Rona, ihre Freundschaft zu Charlie, aber auch sich selbst vor seinem manchmal allzu hellen Strahlen zu retten.

    Taschenbuch
    256 Seiten
    erschienen am 25. September 2024

    978-3-257-24750-3
    € (D) 14.00 / sFr 19.00* / € (A) 14.40
    * unverb. Preisempfehlung
    Auch erhältlich als

    Lea Catrina ist eine Schweizer Schriftstellerin und Lyrikerin. 2021 erschien ihr Romandebüt Die Schnelligkeit der Dämmerung sowie Öpadia – a Novella us Graubünda im Arisverlag. 2023 folgte dann der Roman My Boy und 2024 erscheint Waldbad, für den sie mit einem literarischen Werkbeitrag des Kantons Graubünden ausgezeichnet wurde. Lea Catrina lebt mit ihrer Familie in Flims, Graubünden, wo sie geboren und aufgewachsen ist.

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  • ›Ripley‹ in neuem Design – Patria Highsmiths Romanreihe zum Wiederentdecken

    Patricia Highsmiths Ripley-Reihe ist weltberühmt. Und das ganz zu Recht, denn hat man den ersten Roman gelesen, greift man begeistert nach dem nächsten. Fieberhaft folgt man den Schritten des Verbrechers und Betrügers Tom Ripley. Jeder moralische Einwand ist vergessen. 

    Seit April 2024 ist Ripley auch auf Netflix zu sehen. Die auf auf dem ersten Ripley-Roman Der talentierte Mr. Ripley basierende Miniserie mit Andrew Scott, Dakota Fanning und Johnny Flynn in den Hauptrollen wurde mit vier Emmys ausgezeichnet. Diogenes Verleger Philipp Keel begleitete die Serie mit seiner Tochterfirma Diogenes Entertainment als Executive Producer.

    Alle Ripley-Romane sind jetzt in einzigartiger Neuausstattung erschienen. Grund genug, noch einmal in Tom Ripleys Welt einzutauchen!

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  • Doris Dörrie stellt vor: Naturlyrik von Mary Oliver

    Natur aufmerksam zu beobachten, zu beschreiben und in ergreifende Gedichte zu fassen – das war zugleich Talent und Leidenschaft der US-amerikanischen Dichterin Mary Oliver. Eine persönliche Auswahl aus ihrem Werk ist nun erstmals auch auf Deutsch in Buchform erschienen. Im Vorwort des Lyrikbandes Sag mir, was hast du vor mit deinem wilden, kostbaren Leben schreibt Autorin und Filmregisseurin Doris Dörrie über ihre erste Begegnung mit der Dichtkunst von Mary Oliver und verrät uns ihre drei Lieblingsgedichte.

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