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10 Tipps für Kopenhagen von Katrine Engberg

Die trendige nordische Hafenstadt ist ein beliebtes Reiseziel für Touristen aus aller Welt. Denkt man an Kopenhagen, kommt einem natürlich die Kleine Meerjungfrau in den Sinn, die das Wahrzeichen der Stadt ist. Doch Kopenhagen hat noch viel mehr zu bieten – Thrillerautorin Katrine Engberg, die mit ihrer Familie in der dänischen Hauptstadt lebt, verrät uns ihre zehn Lieblingsorte. Am besten schnappen Sie sich für die Erkundung ein Fahrrad: Kopenhagen ist ein Zweirad-Paradies. Mehr als die Hälfte der Einwohner fährt mit dem Rad zur Arbeit oder Schule.

<p>Foto: <a href="https://www.flickr.com/photos/33200530@N04/" target="_blank">CucombreLibre</a>, <a href="https://www.flickr.com/photos/33200530@N04/28294679072/" target="_blank">Copenhagen-Drone-20160704-001-34</a>, Attribution 2.0 Generic (<a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank">CC BY 2.0</a>), via flickr</p><br/>

1. Søerne / Seen – ein Ort zum Spazieren

Kopenhagen ist flach und voller schöner Gebäude, Parks und Wasser, das heißt ideal für Spaziergänge. Einer meine Lieblingsorte ist Søerne – die Seen, die sich durch die Stadt zwischen Häuser und Strassen erstrecken. Zur jeder Zeit laufen, rennen und sitzen Leute unter den Kastanien: Hier gibt es immer Leben.

<p>Foto: © Flemming (<a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:S%C3%B8erne_-_feeding_the_swans.jpg" target="_blank">DSC_4623_From my archives</a>) [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)" target="_blank">CC BY-SA 2.0</a>], via Wikimedia Commons</p><br/>

2. Havnen / Hafen – ein Ort zum Verweilen

Kopenhagen liegt direkt am Meer. Man kann überall kleine Boote mieten und durch die Altstadt und an der kleinen Meerjungfrau vorbeisegeln. Es gibt keine schönere Art und Weise zum Verweilen in Kopenhagen als auf dem Wasser.

3. Torvehallerne, Ravnsborggade, Ny Østergade – für Shopping

Auf dem Markt, Torvehallerne, kann man feines Essen, Wein und Blumen kaufen, und es gibt mehrere ungezwungene Restaurants. Im Sommer sitzt man draußen und trinkt Biowein in der Sonne. In Ravnsborggade liegen Antiquitätenhändler und Second-Hand-Shops nebeneinander, und auf der Ny Østergade gibt es unzählige exklusive Bekleidungsgeschäfte. Strøget ist zwar die bekannteste Fußgängerzone, für Shopping ist sie aber nicht besonders interessant.

<p>Torvehallerne Markt. Foto: © <a href="https://www.flickr.com/photos/spersper/" target="_blank">Heather Sperling</a>, <a href="https://www.flickr.com/photos/spersper/7975319192" target="_blank">torvehallerne market copenhagen</a> (<a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank">CC BY 2.0</a>) via flickr</p><br/>

4. Granola am Værnedamsvej – für Kaffee

Auf der kleinen charmanten Straße, Værnedamsvej, gibt es ein wunderschönes Café, das Granola heißt. Das Dekor ist 1950er Paris, die Atmosphäre aber hundert Prozent Kopenhagen. Der Eigentümer, Leif, ist ein Charakter, und er steht oft selbst hinter der Bar. Hier trifft man bunte Locals, die sich bei Frühstück, Nachmittagskaffee oder Abendcocktails unterhalten.

5. No. 2, Uformel, Famo Metro – für leckeres Essen

Es gibt in Kopenhagen mittlerweile so viele schöne Restaurants, dass es fast schwierig geworden ist, nur ein paar vorzuschlagen. Uformel und No. 2 sind zwei Bistros, die zu den Michelin-Sterne-Restaurants gehören, und sie bieten wahnsinnig gutes Essen in wunderschönen Lokalen an zu einem guten Preis. Palægade bietet traditionelles Smorgasbord von höchster Qualität, und Famo Metro ist der beste Italiener nördlich der Alpen.

6. Guldsmeden Hotels – zum Übernachten

Die dänische Kette Guldsmeden Hotels hat mehrere schöne Hotels in Kopenhagen mit vernünftigen Preisen; das Manon les Suites ist besonders charmant. Als witzige Alternative liegt in Tullinsgade das kleinste Hotel der Welt (Central Hotel) mit nur einem Zimmer – und hervorragendem Frühstück vom Café Granola.

<p>Da möchte man sich doch gleich mit dem spannenden Thriller von Katrine Engberg reinkuscheln ... (Symbolbild).</p><br/>

7. Christianshavn – für ein touristisches Highlight

Die kleine Meerjungfrau ist immer eine Enttäuschung – besser ist es, die Zeit in der schönen alten Innenstadt zu verbringen. Amalienborg, Nyhavn und Kongens Nytorv. Ein Must ist auch das Viertel Christianshavn, wo die Kanäle voller Hausboote sind und wo man die hübsche Frelser Kirke und den weltberühmten Freistaat Christiania findet. Hier wohnen ungefähr achthundert Leute nach eigenem Gesetz in farbenfrohen Holzhäusern, und es gibt überall Kunst, Hunde und – leider – Drogen. Neben Christiania liegen sogar künstliche Inseln im Meer, aus Booten und Floßen gebaut, wo Leute unter der Piratenflagge wohnen. Diese illegale Siedlung nennt sich Fredens Havn und ich habe sie in einem meiner Bücher beschrieben.

8. Vesterbro – wo hippe Dänen ausgehen

Das alte Arbeiterviertel Vesterbro mit dem Schlachterviertel Kødbyen ist ein Lieblingsort der Kopenhagener. Hier wird immer noch mit Fleisch gehandelt, und alles ist ziemlich unpoliert. Es gibt aber mittlerweile auch mehrere hippe Restaurants und Bars, wo die Kopenhagener In-Szene trinken und tanzen geht.

 

9. Eine Fahrradtour bei schönem Wetter

Auf jeden Fall Fahrräder mieten und durch die Stadt fahren! Und dann im Hafen schwimmen gehen. Das Wasser ist sehr sauber, und es gibt mehrere Badebrücken in der Stadtmitte, wo sich ganz Kopenhagen trifft, um zu picknicken und Musik zu hören.

10. Museen und Bibliotheken für graue Tage

Es regnet leider sehr oft in Dänemark. Dafür haben wir wunderschöne Kunstmuseen. Statens Museum for Kunst, Medicinsk Museion und Louisiana sind alles wunderbare Optionen für graue Tage. Die alte Nationalbibliothek Det Kongelige Bibliotek ist auch einen Besuch wert.

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Katrine Engberg, geboren 1975 in Kopenhagen, arbeitet für Fernsehen und Theater und ist als Tänzerin, Choreographin und Regisseurin landesweit bekannt. Mit Krokodilwächter hat sie in der Welt des skandinavischen Thrillers debütiert und stand damit wochenlang auf den ersten Rängen der dänischen Bestsellerliste. Sie lebt mit ihrer Familie in Kopenhagen.

<p>Katrine Engberg. Foto: © Les Kaner</p><br/>