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Wir präsentieren – unsere neuen Modern Classics

Im April haben sich zwei weitere Romane in unsere Modern Classics eingereiht: Der Vater eines Mörders von Alfred Andersch und Weit weg von Kensington von Muriel Spark.

 

 

Bei uns im Verlag findet man kaum ein Büro, in dem die wunderbare Neuausstattung unserer Klassiker nicht zu finden ist, und wir hoffen, euren Bücherregalen geht es genauso. Denn die sorgfältig gestalteten Neuausgaben erstrahlen nicht nur mit ihrem farbigem Einband und der glänzenden Folie, sondern sie wecken auch unsere Leselust nach Geschichten, die vor vielen Jahren geschrieben wurden und heute genauso neu und frisch sind wie damals.


Weit weg von Kensington

»Muriel Sparks bestes Buch.« Newsweek, New York

»Weit weg von Kensington ist einer der befreiendsten, befreitesten und meditativsten Romane von Muriel Spark. Sie ist eine Autorin, die das Meditative unglaublich lustig, verspielt und boshaft werden lassen kann«, so beginnt Ali Smith das Nachwort Künstlichkeit und Wahrheit. Smith schreibt darin unter anderem darüber, wie Sparks 18. Roman eine bewusste Übung im Zurückblicken ist – so erschien er 1988, spielt aber in den 1950ern –, welche Verbindungen mit der Autorinnenbiografie zu knüpfen sind und dass bei der schottischen Autorin die Leichtigkeit der Dinge immer auch eine ernste Angelegenheit ist.

Weit weg von Kensington
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Aus dem Englischen von Otto Bayer. Mit einem Nachwort von Ali Smith

Die junge Mrs. Hawkins ist eine wunderbare Frau, die Ruhe in Person und stets für alle da. Mit ihrer mütterlichen und lebensfrohen Opulenz gibt sie dem erfolglosen Londoner Verlagshaus, bei dem sie arbeitet, Halt und Kraft. Genauso verlässlich wehrt sie aber auch mit wohlgezielter Garstigkeit nervtötende Schreiberlinge ab. Jahrzehnte später ist Mrs. Hawkins zur schlanken Nancy geworden und nimmt uns mit zurück ins Kensington der Fünfzigerjahre, das voller raffinierter, ja sogar böser Überraschungen steckt.


Hardcover
240 Seiten
erschienen am 22. April 2026

978-3-257-07387-4
€ (D) 19.00 / sFr 26.00* / € (A) 19.60
* unverb. Preisempfehlung
Auch erhältlich als

Der Vater eines Mörders

Alfred Anderschs letztes vollendetes Werk, das erstmals 1980 posthum erschien

Im Vorwort zu diesem Modern-Classics-Band versucht die deutsche Schriftstellerin und Thomas-Mann-Preisträgerin Nora Bossong (Schutzzone 2019, Reichskanzlerplatz 2024) in drei Anläufen, den Figuren ihre Rolle zuzuschreiben – und schlussfolgert: »Was erzählt uns das über Geschichte? Warum ist gerade dies heute so lesenswert? Weil es uns der Ambivalenz der Figuren aussetzt.«

Der Vater eines Mörders
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Eine Schulgeschichte
Mit einem Nachwort von Nora Bossong

Eine Altgriechisch-Stunde in der achten Klasse, in einem Gymnasium, Ende der Zwanzigerjahre: Was für den Schüler Franz Kien wie eine normale Schulstunde beginnt, ufert aus, als Rektor Himmler das Klassenzimmer betritt und der Unterricht für Franz zur persönlichen Schikane und Erniedrigung wird. Andersch zeigt in seinem erschreckend aktuellen Text, wie das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte in den Klassenzimmern seinen Anfang nahm.


Hardcover
128 Seiten
erschienen am 22. April 2026

978-3-257-07361-4
€ (D) 19.00 / sFr 26.00* / € (A) 19.60
* unverb. Preisempfehlung
Auch erhältlich als

Falls ihr nach Weit weg von Kensington und Der Vater eines Mörders mit dem Modern-Classics-Fieber angesteckt sind – dann sucht euch mit dem nächsten Band eure Medizin aus – und entdeckt mehr auf diogenes.ch/modernclassics: